Sa, 18. November 2017

Helfer im Einsatz

01.06.2016 17:45

Überflutungen nach Unwettern in OÖ und Salzburg

Schwere Regenfälle haben am Mittwoch in Teilen Oberösterreichs, vor allem im Innviertel, zu etlichen Überflutungen und damit verbundenen Straßensperren geführt. Bis 16 Uhr wurden die Feuerwehren zu 350 Einsätzen gerufen, rund 2500 Helfer standen im Dienst. Im Bezirk Braunau bleiben am Donnerstag sogar die Pflichtschulen zu. Wegen starken Regens kam es zudem im nördlichen Flachgau in Salzburg zu zahlreichen kleinräumigen Überflutungen. Einige Straßen wurden vom Wasser überspült.

In Oberösterreich waren die Bezirke Braunau und Ried im Innkreis am stärksten betroffen. Viele Häuser und Keller wurden durch abfließendes Oberflächenwasser überflutet, Bäche traten über die Ufer, Straßen wurden durch Wasser und Schlamm teils unpassierbar. Daher beschloss die Bezirkshauptmannschaft schließlich, Volks-, Mittel- und Polytechnische Schulen für einen Tag zu schließen, meldeten die "Oberösterreichischen Nachrichten" online.

Beruhigung der Wetterlage in Sicht
Laut meteorologischen Prognosen dürfte sich die Lage allerdings bis Donnerstagfrüh beruhigen. So sollen die Niederschläge nachlassen, im Flachland könnten sich im Laufe des Tages sogar einige Sonnenstunden ausgehen. An den größeren Gewässern wie Donau und Inn war die Lage vorerst ruhig. Hier rechnen die Experten nicht mit einem starken Hochwasser, man werde wohl im Bereich der ersten Warnstufe bleiben. Den Inn in Schärding gelte es allerdings zu beobachten.

Feuerwehren im Flachgau im Einsatz
In Salzburg warem rund 200 Mitglieder von 14 örtlichen Feuerwehren gegen 9 Uhr mit Auspumparbeiten und dem Beseitigen von Verklausungen beschäftigt. Mehrere kleinere Gewässer waren über die Ufer getreten. Die Nußdorfer Landesstraße wurde teils überschwemmt und die B156 bei Acharting in Anthering leicht überflutet. Die Autos konnten aber noch durchfahren, wie ein Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg schilderte. "Es wurden Tafeln aufgestellt, dass man langsam fahren soll."

Betroffen von dem Hochwasser waren vor allem die Gemeinden Anthering, Bürmoos, Michaelbeuern, Göming, Lamprechtshausen, Nußdorf, Oberndorf, St. Georgen, Mattsee, Bergheim, Obertrum, Seeham, Berndorf und Elixhausen. Es kam zu erheblichen Behinderungen im Frühverkehr. Die Feuerwehren mussten Bäche und Gräben von den Verklausungen befreien und das eingedrungene Wasser aus Kellern pumpen. "Für größere Gewässer besteht derzeit keine Gefahr", sagte der Feuerwehrmann.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden