Do, 14. Dezember 2017

Au revoir, Paris!

13.05.2016 12:37

Zlatan-Abschied: "Kam als König, gehe als Legende"

Zlatan Ibrahimovic wird den französischen Meister Paris Saint Germain definitiv verlassen, wie er am Freitag per Twitter mitteilte. "Mein letztes Match morgen im Parc des Princes", schrieb der 34-jährige Stürmerstar und führte in seiner bekannt unbescheidenen Art weiter aus: "Ich bin als König gekommen, ich gehe als Legende." PSG empfängt am Samstag den Tabellenzwölften Nantes.

Ibrahimovic war vor der Saison 2012/2013 von der AC Milan nach Paris gewechselt. In den vier Jahren wurde er mit dem von katarischen Scheichs gesponserten Klub aus der Hauptstadt stets Meister.

Wie schon vor Wochen angekündigt, verlängerte Ibrahimovic seinen Ende Juni auslaufenden Vertrag nach vier Jahren nicht mehr. Wohin der Schwede im fortgeschrittenen Fußballeralter von 34 Jahren wechselt, ehe er nach seiner Karriere ins Management der Pariser gehen wird, ist unbekannt. "Ibra" zieht es aber nach England. Medienberichten zufolge wird er mit Arsenal, Manchester United, dem FC Chelsea und West Ham United in Verbindung gebracht.

Ibrahimovic fordert Jahressalär von fast 40 Millionen
Angeblich, so britische Zeitungen, fordert er ein Wochensalär von 600.000 Pfund (rund 760.000 Euro), was ihn mit fast 40 Millionen Euro im Jahr zum Bestverdiener in der Premier League machen würde. In der Mitteilung seines Noch-Klubs sagte er lediglich: "Die Zeit ist nun gekommen, einen neuen Weg einzuschlagen."

Am Ende seiner Karriere angekommen fühlt sich der für sein Selbstvertrauen bekannte Schwede im EM-Sommer jedenfalls noch nicht. "Ich war noch nie besser. Heute fühle ich mich besser als jemals zuvor. Ich bin alt geboren und werde jung sterben. So sieht es aus", sagte er vor einem Monat in einem Interview auf der UEFA-Homepage.

Die Premier League fehlt dem ebenso fußballgenialen wie exzentrischen 1,95-Meter-Mittelstürmer noch in seiner beeindruckenden Vita. Ibrahimovic spielte bei Inter und Milan sowie Juventus Turin in Italien, für den FC Barcelona in Spanien. Nachdem er seine Karriere in Malmö begonnen hatte, war er zu Ajax Amsterdam gewechselt.

Champions-League-Triumph fehlt in seiner Sammlung
Wo Ibrahimovic auch spielte, der Erfolg war mit ihm. Viermal französischer und italienischer Meister, zweimal niederländischer Meister, einmal spanischer Meister. Dazu unter anderem noch fünfmaliger italienischer und viermaliger französischer sowie zweimaliger spanischer Superpokalsieger. "Ich spiele dafür, Trophäen zu gewinnen", betonte er jüngst.

Nur eines, das blieb Ibrahimovic trotz seiner Stationen bei einigen der besten Vereine Europas verwehrt: der Gewinn der Champions League. Vor einem Jahr scheiterte er mit Paris am FC Barcelona, diesmal an Manchester City. Wieder im Viertelfinale.

Bleibt ihm nur die Hoffnung, nun einen Verein zu finden, der ihm noch einmal die Möglichkeit bietet, den Henkelpott in Händen zu halten. Ansonsten ist seine Zeit danach auch schon geregelt mit der Rückkehr nach Paris. "Paris St. Germain bleibt sein zuhause und er wird immer in den Herzen unserer Fans bleiben", betonte PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi vor Ibrahimovics letztem Heimauftritt im PSG-Dress an diesem Samstag im letzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Nantes.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden