Di, 17. Oktober 2017

Brumbies in Gefahr

02.05.2016 10:18

Australien will Wildpferde töten lassen

Australiens Behörden machen rund 6000 Wildpferde in einer Region südwestlich von Sydney für schwere Umweltschäden verantwortlich und wollen die Herde deshalb drastisch reduzieren. Tierfreunde protestieren scharf gegen Pläne, etliche der Tiere zu erschießen.

"Entsetzlich", zitierte die Zeitung "Sydney Morning Herald" am Montag Jan Carter, die Vorsitzende der "Rettet die Brumbies"-Organisation. Die Wildpferde werden in Australien Brumbies genannt. "Sie gehören zu unserer Kultur, es sind Ikonen und sie verdienen es, geschützt und artgerecht behandelt zu werden", meinte sie.

Die Regierung des Bundesstaates New South Wales will im Kosciuszko-Nationalpark in 20 Jahren höchstens noch 600 Wildpferde dulden. Sie würden die alpine Landschaft zerstören, heißt es. "Wir schlagen angemessene Kontrollmethoden vor, darunter einfangen, umsiedeln, erschießen, Geburtenkontrolle und einzäunen", steht im Plan der Regierung, die die Öffentlichkeit um Stellungnahmen gebeten hat.

Australien hat nach Schätzungen bis zu eine Million Wildpferde. Ihre Vorfahren wurden von den weißen Siedlern auf den fünften Kontinent gebracht. Gezähmt gelten sie als besonders intelligent und zäh.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden