Sa, 25. November 2017

B-WM in Kattowitz

29.04.2016 07:47

Für sechsten Aufstieg in Serie spricht nur wenig

Seit fünf Jahren hat Österreichs Eishockeyteam gegen Slowenien nicht mehr gewonnen, bezog bei Olympia, B-Weltmeisterschaften, in der Euro-Challenge und bei einem Testspiel sechs Niederlagen in Serie mit 9:25-Toren - am Freitag müsste alles anders sein, damit in Kattowitz der sechste Aufstieg in Serie gelingt. Dafür spricht nach dem 0:1 gegen Polen aber nur wenig, auch wenn Teamchef Dan Ratushny fordert: "Wir dürfen nicht negativ sein."

Es war nach Mitternacht, als Ratushny und Sportchef Alpo Suhonen nach der ersten Niederlage im Novotel von Kattowitz aus dem Raum für Videostudien kamen - sie sahen sich nochmals die Fehler an. "Zu wenig Tempo, zu wenig Schüsse von außen, zu wenig Verkehr vor dem Tor", gab Ratushny zu. Der überragende Keeper Starkbaum: "Wir machten zu viele Fehler, unterstützten uns gegenseitig nicht so wie beim Sieg über Italien!" Noch dazu verloren sie mit Komarek den besten Center: Die Bänder in der Schulter sind zwar nicht lädiert, aber die Schmerzen nach dem Bandencheck groß. Er will am Freitag trotzdem spielen. Nichtsdestotrotz probierte Ratushny im Training neue Linien: Haudum als Center mit Lebler und Hofer, die Brüder Geier mit Herburger (nächste Saison bei RB Salzburg), Oberkofler mit Ganahl und Kristler. Vier komplette Sturmlinien gibt es nicht mehr.

Ein Punkt normal zu wenig
Seit dem 2:3 in Bratislava 2011 siegte nur Slowenien - 3:2 bei der B-WM 2012 in Laibach, bei Olympia 2014 4:0, bei der B-WM 2014 in Goyang 2:0, letztes Jahr bei einem Test 4:3, bei der Euro-Challenge diese Saison 5:1 in Kattowitz 6:2 in Innsbruck. Nur ein Sieg, egal, ob nach regulärer Spielzeit, Verlängerung oder Penaltys, bringt fix den Aufstieg, auf den auch Südkorea noch Chancen hat. Ein Punkt wird zu wenig sein - dann könnte auch Polen Österreich überholen.

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