Di, 12. Dezember 2017

Superstar lädiert

26.04.2016 07:52

Ronaldo-Rätsel kann für Österreich "heiß" werden

Die brennendste Frage rund um Real Madrid vor dem Semifinale der Champions League bei Manchester City (Anpfiff heute um 20.45 Uhr, krone.at berichtet live) könnte auch für Österreich zum heißen Thema werden. Wie angeschlagen ist Cristiano Ronaldo wirklich? Rätselraten um den Superstar, der bei der EURO mit Portugal auch Vorrunden-Gegner des rot-weiß-roten Teams ist.

Vergangenen Mittwoch hatte Ronaldo beim 3:0 gegen Villarreal knapp vor Schluss das Feld verlassen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und bangen Griffen auf den rechten Oberschenkel. "Alles gut", beteuerte er zwar tags darauf. Und sein Trainer Zinédine Zidane beruhigte vor dem Semifinal-Hinspiel ebenfalls: "Cristiano ist in Manchester dabei!" Aber der Portugiese fehlte auch am Wochenende bei Rayo Vallecano. Und spanische Medien schrieben von einem Alarm um Ronaldo. Aus seinem Umfeld ist zu vernehmen, dass es sich bei der muskulären Überbeanspruchung zumindest um ein Alarmsignal handelte, das sein Körper aussandte. Nach einer vor allem für ihn extrem langen Saison. Bis zum späten Austausch gegen Villarreal hatte er in der Liga alle 33 Partien durchgespielt und war in der Champions League in zehn Matches auch nur einmal ausgewechselt worden - bei AS Roma. In Minute 89.

Im folgenden Video sehen Sie Real Madris Liga-Sieg gegen Rayo Vallecano (ohne Ronaldo):

Fest steht, dass Ronaldo bis zur EURO nicht viel Zeit bleibt, um seinen Körper zu regenerieren. Das Finale der Champions League findet, soweit Real es erreicht, am 28. Mai statt. Am 14. Juni trifft Portugal in Frankreich auf Island, bereits am 18. auf Österreich.

Fragezeichen Benzema
Noch ungewisser als jener Ronaldos erscheint heute bei Real der Einsatz von Karim Benzema: Der Stürmer musste im Spiel gegen Vallecano bereits in Hälfte eins ausgetauscht werden. Und wegen all der Fitness-Sorgen, die er und Ronaldo derzeit bereiten, rückt immer mehr Gareth Bale in den Mittelpunkt der Hoffnungen der Madrilenen. Und jedenfalls weiß der Waliser, wie man im Etihad-Stadion von Manchester City zuschlägt. "Ich habe dort einst für Tottenham getroffen", erzählt er. Und fügt gleich das Aufstiegsrezept an: "Wir werden auswärts ein Tor machen müssen. Mindestens."

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