Mi, 22. November 2017

Freispruch

11.04.2016 08:52

Streit um Zuchthund-Papiere endete nun vor Gericht

Beim Stammbaum der Zuchttiere verstehen eingefleischte Hundefreunde keinen Spaß. Nur die Nachkommen eines Vierbeiners mit einwandfreien Papieren gelten als wertvoll - und werden dann entsprechend teuer gehandelt. Eine Züchterin soll derartige Unterlagen gefälscht haben und stand deswegen vor Gericht.

Manipuliert haben soll eine Burgenländerin die Zuchtunterlagen ihrer Hunde. Einerseits hätten die Tiere gar keinen Status als Zuchttier gehabt, andererseits habe sie zusätzlich Unterschriften auf den Papieren gefälscht. Damit aber seien die Nachkommen der Vierbeiner gemäß den strengen Richtlinien der einschlägigen Verbände aber keine Rassehunde. Deshalb fühlten sich jene Tierfreunde, die viel Geld für Junge von den Hunden der Angeklagten bezahlt hatten, betrogen.

Freispruch nach Gutachten
Richterin Birgit Falb hat zur Verhandlung einen Sachverständigen geladen. Dieser stellte fest, dass alle Hunde sehr wohl als Zuchttiere zugelassen gewesen seien. Daher fällte Falb hier einen Freispruch. Warum die Eigentümerin dann die Unterschriften gefälscht hatte, blieb unklar. Gegen Zahlung von 1000 Euro wurde das Verfahren eingestellt.

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