Mi, 22. November 2017

Zur Luftveränderung

29.03.2016 16:33

Rapid kehrt vor Salzburg-Hit nach Hütteldorf heim

Fünf Tage nach dem Türkei-Spiel der nächste Knaller im Happel-Stadion: die letzte Chance Rapids im Titelduell der Bundesliga gegen Salzburg. 17.000 Karten waren bis Dienstag verkauft. Nach drei Spielen ohne Sieg, 273 Minuten ohne erzieltes Tor ließ sich Rapids Trainer Zoran Barisic etwas einfallen: Luftveränderung! Eine Woche Rückkehr nach Hütteldorf!

Wie in den Zeiten, als es das Hanappi-Stadion noch gab, trainierte Rapid am Platz West 1. Nur jetzt im Schatten der riesigen Baustelle des neuen Allianz-Stadions, in dem im April bereits der Rasen verlegt wird. Der Hintergrund des Wechsels vom Prater in den Westen Wiens nach der 0:1-Pleite in Ried: In Hütteldorf gibt’s einen Rasen, an dem nichts auszusetzen ist, im Prater hingegen schon.

Nur sagt dies niemand bei Rapid offiziell. In Hütteldorf ist Rapid für das Terrain selbst verantwortlich, im Prater die Stadionverwaltung. Die sich offenbar mehr mit der Pflege des Hauptspielfeldes für die Nationalmannschaft beschäftigte.

"Zu schnell entwickelt"
Am Mittwoch kehrt Rapid wieder in sein Trainingszentrum beim Happel-Stadion zurück, wo Sonntag mit einem Sieg der Rückstand auf Salzburg auf einen Punkt reduziert werden soll. Mit einer Niederlage wäre Rapids Traum, als Meister ins neue Stadion einzuziehen, vorbei, geht es nur noch um Platz zwei gegen den Wiener Erzrivalen Austria.

Barisic machte sich seine eigenen Gedanken über die negative Stimmung, die aktuell durch Cup-K.-o. gegen Admira, Valencia-Debakel und drei sieglose Runden in Serie herrscht: "Wahrscheinlich haben wir uns zu schnell entwickelt, daher sind die Erwartungen einfach zu groß." Die Meinung von Präsident Michael Krammer im "Sky"-Interview, dass auch er einmal an Titeln gemessen werden muss, akzeptierte Barisic. Fragt sich, wann.

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