Mi, 22. November 2017

„Extrem verärgert“

09.03.2016 07:26

„Betrügerin!“ Capriati wettert gegen Scharapowa

Erst die "Beichte" von ihr selbst, dann wandten sich die Sponsoren ab und jetzt ätzen auch noch Kolleginnen gegen sie: Maria Scharapowas "Doping-Geständnis" (siehe Video oben) hat ein mittelschweres Beben in der Sport- und vor allem Tenniswelt ausgelöst. Zum Beispiel meldet sich jetzt Ex-Supertalent Jinnfer Capriati mit sehr deutlichen Formulierungen zu Wort. Sie zeigt über und von Scharapowa "extrem verärgert und enttäuscht".

Wörtlich schreibt Capriati auf ihrem Twitter-Account: "Ich musste meine Karriere aufgeben, habe aber nie die Möglichkeit genutzt, zu betrügen. Ich musste das Handtuch werfen und leiden. "Ich hatte kein teures Ärzteteam, das mir beim Betrügen half." Interessant: Kurze Zeit nach der Veröffentlichung des heftigen Statements wurde selbiges auch schon wieder von ihrem Account gelöscht. Gingen damit Capriati die Emotionen durch?

"Schwerer Fehler"
Scharapowa hatte am Montag bei einer Pressekonferenz gestanden, einen positiven Dopingtest abgegeben zu haben - aufgrund eines Präparats, das sie seit Jahren einnimmt, aber erst seit Kurzem auf der Dopingliste steht. "Ich habe einen schweren Fehler gemacht, hoffe aber, dass es noch eine Chance für mich gibt", meinte Scharapowa (siehe Video oben). Ihre Sponsoren tun sich mit der zweiten Chance offenbar schwer. Nach Nike und Porsche legten auch die Uhrenfirma TAG Heuer und Evian ihre Engagement mit der fünffachen Grand-Slam-Turniersiegerin auf Eis

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden