Di, 17. Oktober 2017

Skandal in Madrid

18.02.2016 13:27

Riesen-Wirbel: Reals Bale-Transfer mit Steuergeld?

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid steht im Verdacht, den Transfer des 100-Millionen-Euro-Stürmers Gareth Bale mit öffentlichen Geldern finanziert zu haben. Drei EU-Abgeordnete hätten vor dem Europäischen Parlament einen Antrag auf Untersuchung des Deals gestellt, berichteten spanische Medien. Eine Stellungnahme der "Königlichen" gab es am Donnerstag vorerst nicht.

Der Antrag wurde vom konservativen britischen Abgeordneten Daniel Dalton, vom Spanier Ramon Tremosa und vom flämischen Nationalisten Sander Loones gestellt. Der Katalane Tremosa teilte auf Facebook mit, man beziehe sich bei dem Antrag auf einen Bericht der britischen Tageszeitung "The Daily Telegraph" vom 23. Jänner.

"Football Leaks"
Das Blatt hatte unter Berufung auf verschiedene Quellen - darunter die umstrittene Internet-Plattform "Football Leaks" - geschrieben, spanische Banken, die unter anderem mit EU-Geldern vor dem Bankrott bewahrt worden seien, seien mutmaßlich in den Wechsel von Bale von Tottenham Hotspur zu Real im Sommer 2013 verwickelt gewesen.

"The Daily Telegraph" nennt neben anderen spanischen Banken auch das Geldhaus Bankia. Um einen Zusammenbruch seines Finanzsystems zu verhindern, hatte Spanien 2012 eine Hilfe von rund 41 Milliarden Euro von der EU und vom Internationalen Währungsfonds in Anspruch nehmen müssen. Davon erhielt allein Bankia 22,4 Milliarden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden