Di, 12. Dezember 2017

Vor Heim-EM

24.07.2015 09:26

Österreichs Beachstars im Yokohama-Viertelfinale

Österreichs Beachvolleyball-Top-Duo Clemens Doppler/Alexander Horst steht im Viertelfinale des Grand-Slam-Turniers in Yokohama und hat somit einen Top-5-Platz fix. Die ÖVV-Paarung feierte am Freitag in 50 Minuten einen 2:1-(17,-17,11)-Sieg über die als Nummer vier gesetzten Letten Aleksandrs Samoilovs/Janis Smedins.

Angesichts der großen Hitze war es für Doppler/Horst ein Vorteil, dass sie nach dem vorzeitigen Gruppensieg eine längere Pause hatten und dadurch Kräfte sparen konnten. Nun treffen sie Samstagmittag (Ortszeit) im Kampf um den Halbfinaleinzug erneut auf die Türken Volkan Gögtepe/Murat Giginoglu, die sie in ihrer Auftaktpartie in Japan mit 2:1 (-15,15,13) niedergerungen hatten.

Doppler/Horst bewiesen damit, dass sie in Hochform zur Heim-EM, die am Dienstag in Klagenfurt beginnt, anreisen werden. "Wir spielen eine Saison, in der uns fast alles aufgeht", freut sich Alex Horst, "wenn wir in Klagenfurt unsere momentane Stärke beweisen können, wird es ein geniales Beach-Fest", freut sich auch Clemens Doppler.

Die Teilnahme in Japan war ursprünglich nicht geplant gewesen, aufgrund der Olympiaqualifikation traten Doppler/Horst aber dennoch an. "Wir haben die letzten Jahre das Turnier vor Klagenfurt immer ausgelassen, heuer haben wir uns dagegen entschieden, weil jedes Turnier so wichtig ist." Die Olympia-Qualifikation für die Top-15-Teams der Rangliste - die besten zwölf Ergebnisse von Jänner 2015 bis Juni 2016 zählen - sei eben eine enge Geschichte. "Aber wir sind echt auf einem guten Weg. Und Yokohama auszulassen, wäre auch kein Freibrief gewesen, in Klagenfurt gut zu spielen."

Mit dem Japan-Trip nehmen Doppler/Horst eine nicht ideale Vorbereitung auf die Heim-EM bewusst in Kauf. "Wir wissen, dass wir nicht optimal ausgeruht an den Start gehen. Es kann aber natürlich auch sein, dass wir den guten Lauf, den wir seit zwei Monaten haben, auch nach Klagenfurt mitnehmen können." Bei der EM geht es zwar auch um Olympia-Qualifikationspunkte, im Vergleich zu den großen World-Tour-Turnieren ist sie diesbezüglich aber deutlich geringer dotiert. Deshalb gehe es bei der EM "zu 0 Prozent um Olympia, sondern zu 100 Prozent um Klagenfurt", bekräftigte Doppler.

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