So, 17. Dezember 2017

Nach dem Skandal

07.07.2015 17:59

Taboga bald mit Fußfessel als Sportjournalist?

Studenten und Professoren des Universitätslehrganges Sportjournalismus in Salzburg staunten nicht schlecht, als Dominique Taboga im Herbst 2014 plötzlich im Hörsaal saß. Der 32-Jährige brach den zweijährigen Kurs im Jahr davor aus bekannten Gründen ab, stieg nach Verfahrensende wieder ein.

Taboga beendete den Kurs nun im Juni, trägt ab Herbst offiziell den Titel "akademischer Sportjournalist". Das ist auch der Bereich, in dem der Vater von Zwillingen in Zukunft arbeiten will. Leicht wird ihm das nicht fallen, sind doch sein Gesicht und seine Untaten im ganzen Land bekannt. Viele Menschen im Fußballgeschäft sind seit dem Manipulationsskandal nicht gut auf ihn zu sprechen.

Taboga will all das hinter sich lassen, neu anfangen. Der durchaus begabte Journalist könnte sich vorstellen, wieder nach Salzburg zu ziehen, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Das muss er auch. Denn eigentlich hat er eine dreijährige Haftstrafe (zwei Jahre unbedingt, ein Jahr bedingt) abzubüßen. Es besteht die Möglichkeit, das eine Jahr mit einer Fußfessel - sozusagen auf fast freiem Fuß - zu überdauern. Das wäre sein größter Wunsch. Ein geregeltes Arbeitsverhältnis und "gute Führung" sind dafür notwendig. Ob sein Wunsch in Erfüllung geht, ist nicht fix, da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

Der Öffentlichkeit will der Wiener so lange möglichst entgehen, gibt deshalb auch keine Interviews. Für einigen Wirbel wird sein nächstes Projekt dennoch sorgen.

Taboga bereitet ein Buch vor
Taboga sammelt momentan Ideen und Unterlagen für ein Buch, in dem er sicherlich so einiges zu erzählen hat. Bestsellergarantie? Zumindest könnte es für ihn der Einstieg in die Welt des Sportjournalismus sein.

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