Do, 14. Dezember 2017

"Waren uns einig"

01.07.2015 14:32

Magath: Deshalb wurde er nicht Austria-Trainer

Vor einigen Tagen startete die Wiener Austria in die Bundesliga-Vorbereitungen. Mit Thorsten Fink holte Franz Wohlfahrt einen prominenten Trainer, doch dieser hätte auch anders heißen können. Felix Magath war sich mit den Veilchen bereits über ein Engagement einig, machte dann aber doch noch einen Rückzieher. Jetzt spricht der Deutsche erstmals über seine Absage.

In seiner eigenen Kolumne "Hart aber fair" im "Kölner Express" spricht Felix Magath erstmals Klartext und erklärt warum das Engagement in Wien nicht zustande kam: "Ich hatte zwei sehr gute Gespräche mit Austrias Sportdirektor Franz Wohlfahrt, wir waren uns mündlich einig, dass ich den Trainerposten übernehme. Ich war überzeugt, dass ich mit ihm sehr gut hätte arbeiten können. Doch dann hat sich der Aufsichtsrat eingeschaltet, mitdiskutiert."

"Problem, das viele Traditionsvereine haben"
Schließlich kam es zum Bruch, wie Magath erzählt: "Plötzlich tauchten Details über die Verhandlungen in der Öffentlichkeit auf. Am Ende hat sich gezeigt, dass die Austria das Problem hat, das viele Traditionsvereine haben: zu viele Gremien, zu viele Personen, die mitreden wollen, obwohl sie eigentlich keine Ahnung haben, viele undichte Stellen. Da ist Wien nicht anders als der Hamburger SV, das hat mich dann doch irritiert. Daraufhin habe ich mir gesagt, dass ich mir das nicht antun will, und habe abgesagt. Die ganze Konstellation dort hat nicht gepasst."

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