Mi, 17. Jänner 2018

Transferkarussell

13.04.2006 21:54

Räikkönen fix zu Ferrari, Briatore lockt Schumi

Kimi Räikkönen wechselt zu Ferrari - mit oder ohne Schumacher! Während in Barcelona die Testfahrten laufen, ist hinter den Kulissen der Formel 1 die wichtigste Entscheidung gefallen. Der Finne muss nicht mehr abwarten, wozu sich Schumi bis 1. Juni entschließt (Rücktritt, weiterfahren oder wechseln) - er hat jetzt einen endgültigen Ferrari-Vertrag für die Saison 2007 unterschrieben: kugelfest und wasserdicht! Im Gegenzug steckt Renault seine Fühler nach Schumacher aus...

Offiziell wird alles nächste Woche in Imola. Aber die seit Wochen bekannte explosive Situation um Räikkönens Vorvertrag: Er bekommt von Ferrari fünf Millionen Dollar (4,12 Millionen Euro) Abstandszahlung, wenn sich Schumi zum Weiterfahren entschließt - wenn er aufhört, tritt Kimis Ferrari-Vertrag in Kraft. Das hat sich jetzt geändert: Der Finne ist Ende 2006 von McLaren weg - und fährt ab 2007 in jedem Fall Ferrari!

Schumi muss sich entscheiden
Es sind noch maximal vier Rennen, bis Schumacher die Entscheidung für sein weiteres Leben treffen muss: Imola (unter enormen Druck der Tifosi), die Wetterhölle Nürburgring, die Lotterie Monte Carlo und Barcelona, wo momentan die ganze Formel 1 testet. Ein Job-Angebot scheint Schuhmacher bereits in der Tasche zu haben: Renault-Manager Willi Weber hat bestätigt, dass Teamchef Flavio Briatore den Kontakt zum Serienweltmeister aufgenommen hat. Eine Rückkehr zu Briatore wäre ein besonderer Coup. 1994 und 1995 hatte Schumacher unter Briatore bei Benetton seine ersten beiden Weltmeistertitel geholt.

Red Bull will Spitzenpiloten
Briatore hat mittlerweile Fernando Alonso (24) zum jüngsten Weltmeister der Geschichte gemacht. Der Spanier hat für 2007 aber bereits fix für McLaren-Mercedes unterschrieben. Auch Red Bull Racing bemüht sich für 2007 um zumindest einen absoluten Spitzenpiloten. 2007 fährt Red Bull Racing in der Formel-1-WM erstmals mit dem von Star-Designer Adrian Newey entwickelten Auto. Die derzeit beste Alternative für RBR scheint der zweite McLaren-Pilot Juan Pablo Montoya aus Kolumbien zu sein. Für Gespräche sei es noch zu früh, die Frage des Fahrers werde man sich bestenfalls bei Saison-Halbzeit stellen, sagte Mateschitz im MSA-Interview.

Von Heinz Prüller und Krone.at

 

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