Mo, 20. November 2017

Kinder unter Opfern

26.05.2015 13:13

Pfingsten: 8 Menschen starben bei Verkehrsunfällen

Am Pfingstwochenende - von Freitag bis Montag - sind in Österreich acht Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Fünf von ihnen starben am Freitag bei der Kollision eines Pkw mit einem Zug in Niederösterreich.

Bei den Toten dieses Unfalls im niederösterreichischen Purgstall an der Erlauf handelt es sich um drei Kinder und zwei Erwachsene. Drei weitere Kinder wurden schwer verletzt. Auch in Kärnten ist ein Kind tödlich verunglückt: Ein fünf Jahre alter Bub wurde am Samstag in Gmünd auf einem Zebrastreifen von einem Pkw erfasst, nachdem er für die Lenkerin überraschend auf die Fahrbahn gelaufen war. Bei Unfällen in Tirol und in der Steiermark kamen zwei Erwachsene ums Leben.

Die acht Verkehrstoten entsprechen ungefähr dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Allein die Pfingstwochenenden der Jahre 2014 und 2007 brachten Ausreißer im negativen Sinn: Im vergangenen Jahr starben 13 Menschen auf österreichischen Straßen, 2007 waren es sogar 21. Der bisher niedrigste Wert datiert aus dem Jahr 2013. Damals kamen zu Pfingsten vier Menschen ums Leben.

Weniger Verkehrsunfälle mit Verletzten
Insgesamt hat sich die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Vergleich zu Pfingsten 2014 fast um die Hälfte reduziert. Heuer wurden am verlängerten Wochenende 290 derartige Unfälle registriert, im vergangenen Jahr waren es 569. 360 Verletzte entsprechen einem Minus von knapp 45 Prozent.

In der gesamten Pfingstwoche wurden zehn Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es 22. Heuer sind bis inklusive Montag nach vorläufigen Zahlen 152 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglückt, um 28 weniger als im entsprechenden Zeitraum des vergangenen Jahres.

Sechs Kinder unter Verkehrstoten
Sechs der Verkehrstoten dieses Jahres sind Kinder. Im gesamten vergangenen Jahr sind acht Kinder tödlich verunglückt, 2013 waren es zehn. Zehn Menschen starben von 1. Jänner bis 25. Mai auf Bahnübergängen bei Kollisionen mit Zügen - nur um drei weniger als im ganzen Jahr 2014. 2013 starben 18 Menschen bei derartigen Unfällen.

Durch die verstärkte Verkehrsüberwachung am Pfingstwochenende wurden 62.024 Schnellfahrer erwischt, um fast 4.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2014. 342 Lenker wurden alkoholisiert am Steuer erwischt und angezeigt (2014: 528). 190 Lenker sind Führerschein oder Mopedlenkerausweis los (2014: 241).

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