Mi, 22. November 2017

Namen ungeschwärzt

19.05.2015 16:27

Heikle Strafakten im Altpapier-Container entsorgt

Neuerlich sind brisante Akten in einem Altpapier-Container gelandet: Schon mehrmals sorgte das Entsorgen von Dokumenten für Aufsehen. Diesmal war es ein Strafakt über einen Mordversuch, der im Wiener MA48-Müll lag - samt Angaben über die Identitäten beteiligter Personen.

Der Tatort und die Namen der beteiligten Personen sind auf den Polizeiakten, die der "Krone", zugespielt wurden, gut leserlich. Auch wenn die Taten längst verjährt sind, ist doch ersichtlich, wer wegen welchen Tatbestands angezeigt wurde.

Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die sensiblen Daten zu schwärzen bzw. die Akten zu vernichten und dann erst im Altpapier-Container zu entsorgen. Die Frage, warum Akten nicht geschreddert wurden, bleibt offen. Sie landeten jedenfalls in einem Wiener Altpapier-Container.

Im Fall der unsachgemäßen Entsorgung unzensierten Steuererklärungen aus Innsbruck im Jahr 2014 war das Finanzamt aus dem Schneider. Es hatte das Material einer Recycling-Firma übergeben. Der Fehler müsse also in der weiteren "Transportkette" passiert sein, hieß es damals.

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