Mi, 23. Mai 2018

Nach 40 Jahren

16.04.2015 22:32

Zoff beim FC Bayern! Arzt schmeißt nach Kritik hin

Knalleffekt beim FC Bayern München! Nach beinahe 40 Jahren Tätigkeit für den Klub von ÖFB-Ass David Alaba hat Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt seine Tätigkeit für den deutschen Rekordmeister mit sofortiger Wirkung niedergelegt. "Nach dem Champions-League-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Porto wurde aus uns unerklärlichen Gründen die medizinische Abteilung für die Niederlage hauptverantwortlich gemacht", hieß es vonseiten Müller-Wohlfarths. Dies scheint der vorläufige Schlusspunkt einer seit Langem schwelenden Unstimmigkeit zwischen der Arzt-Legende und Bayern-Coach Pep Guardiola zu sein.

Denn zwischen dem Trainer und dem auch als Nationalmannschaftsarzt tätigen Müller-Wohlfahrt war es in der Vergangenheit bereits zu Meinungsverschiedenheiten gekommen – in jüngster Zeit vor allem auch wegen des mehr als ein Jahr lang verletzt gewesenen Thiago Alcantara. Über die Behandlung des Spaniers waren sich Guardiola und der inzwischen 72-jährige Bayern-Arzt immer wieder in die Haare geraten.

Behandlungen gegen den Rat Müller-Wohlfahrts
Nachdem sich Thiago gegen Hoffenheim im März 2014 verletzt hatte, schickte Guardiola seinen absoluten Lieblingsspieler umgehend heim nach Barcelona – eine Intensivbehandlung gegen den ausdrücklichen Rat von Müller Wohlfahrt sollte eine rasche Genesung bewirken und Thiago noch zur Fußball-WM in Brasilien bringen. Doch es ging schief: Nur kurz nach der Kader-Rückkehr des Spielers brach die alte Verletzung neu auf.

Bayern München schweigt
Als nun bei der Viertelfinal-Hinspiel-Niederlage gegen den FC Porto in der Champions-League bei den Bayern neben dem verletzten Alaba auch noch Arjen Robben, Franck Ribery, Bastian Schweinsteiger, Medhi Benatia und Javi Martinez aus gesundheitlichen Gründen gefehlt hatten, und der Arzt sich wegen der Verletzungsmisere in der Kritik sah, zog er die Konsequenzen. Von den Bayern gibt es noch keinen Kommentar in dieser Causa.

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