Fr, 25. Mai 2018

Zahlreiche Giftköder

16.04.2015 09:16

Kärntner Tierbesitzer fürchten um ihre Lieblinge

Wieder treiben in Kärnten Tierhasser ihr Unwesen. Unlängst wurde in Feldkirchen eine Hündin vergiftet; jetzt legen Unbekannte in Lambichl bei Klagenfurt Giftköder aus. Tierbesitzer fürchten um ihre Lieblinge. "Drei Hunde sind zuletzt auf diese Weise umgebracht worden", erzählt eine Hundebesitzerin.

Es scheint, als steige die Zahl der Tierquälereien in Kärnten stetig an. Durchschnittlich eine Meldung gibt es pro Woche; viele Hunde- oder Katzenbesitzer erstatten jedoch gar keine Anzeige: "Viele glauben, dass hinter dem rätselhaften Tod ihres Tieres nur ein böser Nachbar stehen kann", so ein Polizeibeamter.

Köder werden sogar in Gärten geworfen
In vielen Fällen findet sich in vermeintlichen Giftködern keine schädliche Substanz. Oft sterben Tiere jedoch qualvoll; wie die junge Hundedame "Sisi", die in Feldkirchen ums Leben kam. "Sie hat im Garten gefressen, kurz darauf war sie tot", so ihre Besitzerin. Auch in Lambichl, so erzählt eine Hundefreundin, gehe ein Hundefeind herum: "Auch er legt die Giftköder nicht aus, er wirft sie über Zäune in Gärten."

Wurst mit Rasierklingen noch rechtzeitig gefunden
Besonders bösartig sind Menschen, die Wurststücke mit Rasierklingen spicken und dann zusehen, wie Hunde leiden müssen. Zuletzt hat ein aufmerksames Frauerl in Klagenfurt einen solchen feigen Anschlag vereitelt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).