Di, 17. Oktober 2017

Kranjska-Gora-Slalom

15.03.2015 14:37

Marcel Hirscher verpasst Podest trotz Husarenritts

Schade Marcel! Trotz eines wahren Husarenritts und klarer Bestzeit im zweiten Durchgang hat Marcel Hirscher beim Slalom in Kranjska Gora am Sonntag das Podest verpasst. Am Ende erreichte der Salzburger einen mehr als respektablen sechsten Platz, nachdem er nach dem ersten Lauf wegen eines Fastausfalls nur auf Rang 19 gelegen war. Der Sieg ging an den Norweger Henrik Kristoffersen.

Zweiter wurde der Italiener Giuliano Razzoli, Dritter der Schwede Mattias Hargin.

Komfortabler Vorsprung im Gesamtweltcup
Im Gesamt-Weltcup hat Hirscher seine Führung vier Rennen vor Schluss weiter ausgebaut. Vor dem Weltcup-Finale in Meribel hat der 26-Jährige 164 Punkte Vorsprung auf den Norweger Kjetil Jansrud. Im Slalom-Weltcup verringerte Hirscher seinen Rückstand auf den Deutschen Felix Neureuther (am Sonntag nur Neunter) auf 55 Punkte.

Im Kampf um den Sieg spielten die Österreicher am Sonntag am Podkoren keine Rolle, neben Hirscher kamen nur Reinfried Herbst als 17. und Benjamin Raich als 24. in die Wertung.

Kurioses Missgeschick von Hirscher
Hirscher meisterte am Sonntag ein kurioses Missgeschick nur dank zirkusreifer Einlage. Im Finish des ersten Durchgangs war die Halterungsplatte des Skischuhbandes von der Kante des anderen Skis ausgerissen worden. So etwas war ihm bisher noch nie passiert. "Wenn ich ein Glücksspiel machen würde, würde ich sagen, eins zu einer Million, dass das passiert. Das kann blöd ausgehen, da kann man sich wehtun", meinte der 26-Jährige.

Hirscher hatte damit rechnen müssen, dass Neureuther am Sonntag im Kampf um die kleine Kugel den "Sack zumacht", nun aber hat er trotz Fast-Ausfalls sogar noch elf Punkte aufgeholt. Die Riesentorlaufkugel hat er bereits am Samstag ins Trockene gebracht, auch im Slalom ist die Möglichkeit noch da, das Kristall zum dritten Mal abzuräumen. "Ich habe alles rausgeholt, jeder Punkt ist unglaublich viel wert", wusste Hirscher.

Neureuther: "Es wird sehr spannend"
"Es wird sicher sehr spannend werden. Ich freue mich einfach auf das Rennen nächste Woche, Spannung bis zum Schluss tut gut, wir werden sehen, wer dann ganz oben steht", meinte der neuntplatzierte Neureuther. "Im zweiten Durchgang habe ich nicht so ein schlechtes Gefühl gehabt, aber es ist irgendwie nix weitergegangen."

Benjamin Raich hatte wie Hirscher zur Halbzeit ebenfalls 2,01 Sekunden Rückstand (19.), er fiel auf Position 24 zurück, qualifizierte sich aber wie Reinfried Herbst neben Hirscher für den finalen Slalom der Top-25. Herbst lag zur Halbzeit an 16. Position, am Ende wurde es der 17. Platz.

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