Di, 21. November 2017

Großschanzen-Bewerb

25.02.2015 18:41

Nur ein Kraft-Akt hilft gegen den Gold-Fluch

Noch nie hat ein ÖSV-Sportler in Falun WM-Gold gewonnen. Der bislang letzte Weltcup-Sieg eines heimischen Skispringers auf dem Lugnet-Bakken liegt auch schon mehr als 22 Jahre zurück. Werner Rathmayr gewann im Dezember 1992 zwei Wettkämpfe. Tournee-König Stefan Kraft lässt sich von diesen ernüchternden Statistiken aber nicht beeindrucken. Ganz im Gegenteil. Der 21-jährige Salzburger will mit einem Kraft-Akt den schwedischen Gold-Fluch besiegen.

"Ich mag die Schanze, wie man sieht, sehr gerne. Alles funktioniert sehr gut, mein System passt, mein Setup passt", strahlte der FC-Bayern-Fan nach dem Abschluss-Training am Dienstagabend heller als das Stadion-Flutlicht.

Ein Blick auf die Ergebnisliste untermauerte den Optimismus des rot-weiß-roten Jungadlers. Kraft war mit den Plätzen zwei, eins und zwei die klare Nummer eins: "Ich hoffe, dass ich auch im Wettkampf wieder hinuntersegeln kann. Mir taugen die großen Schanzen."

Mit der auf der Normalschanze gewonnenen Bronzemedaille fühlt sich der Blondschopf sogar ein bisschen an seinen Tournee-Lauf erinnert: "Ich kann machen, was ich will, es funktioniert einfach." Nun hofft Kraft, ähnlich wie beim Schanzen-Grand-Slam eine seiner berühmten Bomben zu zünden: "Dann kann es für etwas ganz Cooles reichen."

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