So, 18. Februar 2018

UNO warnt:

24.01.2015 10:44

"Darfur droht Brutstätte für Islamisten zu werden"

Die sudanesische Unruheregion Darfur droht nach Angaben der Vereinten Nationen zur Brutstätte für Islamisten zu werden. Das Gebiet im Westen des Sudan könnte "fruchtbarer Boden" für den Einfall von Islamisten sein, warnte ein von den Vereinten Nationen eingesetztes Expertengremium in seinem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht.

Zum einen seien die Grenzen durchlässig, zum anderen gebe es enge Beziehungen zwischen Stämmen im Sudan und in Libyen, Mali, Niger und der Zentralafrikanischen Republik. Das Ausmaß der Bedrohung lasse sich aber noch nicht konkret beschreiben.

Lage in Dafur ist prekär
In Darfur liefern sich seit 2003 verschiedene Volksgruppen und die Regierung in Khartum einen Konflikt, in dem nach Angaben der UNO 300.000 Menschen getötet und Millionen weitere vertrieben wurden.

Die Lage in Darfur ist prekär: So seien allein zwischen Dezember 2013 und April 2014 mehr als 3.320 Dörfer zerstört worden, heißt es in dem Bericht des UNO-Gremiums unter Berufung auf die Regionalbehörde von Darfur.

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