So, 18. Februar 2018

Neuer Sturm-Trainer

30.09.2014 13:21

Franco Foda: "Als ob ich nie weg gewesen wäre"

Franco Foda ist wieder zurück in Graz. Am Dienstagnachmittag wurde er bei einer Pressekonferenz als neuer Cheftrainer von Sturm vorgestellt. "Es fühlt sich gut an, wieder hier zu sein", strahlte Foda. Und: "Es fühlt sich an, als ob ich nie weg gewesen wäre."

Foda sei von Beginn an der Favorit auf die Nachfolge von Darko Milanic gewesen, erklärte Präsident Christian Jauk. Etwaige Unstimmigkeiten aus der Vergangenheit seien in vielen persönlichen Gesprächen aus dem Weg geräumt worden.

Foda selbst erklärte, er habe "keinen Moment" lang daran gezweifelt, das Angebot anzunehmen. "Denn Sturm ist immer noch ein großartiger Verein in Österreich mit einer tollen Infrastruktur und tollen Fans. Ich hoffe und glaube, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden", so Foda.

Lob für Milanic
Der alte und neue Sturm-Trainer dankte aber auch seinem Vorgänger. "Darko Milanic hat eine sehr gute Mannschaft hinterlassen. Darauf kann man aufbauen", zeigte sich Foda überzeugt. Die Mannschaft habe heuer schon gezeigt, dass sie viel Potenzial und Qualität habe. "Es fehlt aber noch die Konstanz", so Foda.

"Bin kein Harry Potter"
Sein Ziel? Ein internationaler Startplatz. Dafür bedarf es in der Liga eines Platzes unter den ersten Vier. Derzeit liegt Sturm auf Rang fünf. "Wir wollen zu Hause wieder eine Macht werden. Ich bin zwar kein Harry Potter, zaubern kann ich nicht. Aber was ich garantieren kann, ist, dass wir tagtäglich 24 Stunden für den Verein da sind", erklärte Foda. "Wir werden alles geben, um nächstes Jahr wieder international zu spielen."

Als Fodas Co-Trainer wurde Thomas Kristl installiert. Er war auch schon im Sturm-Trainerteam, als die Mannschaft 2011 den Meistertitel holte. "Mit dem Thomas habe ich nur einmal telefonieren müssen, und wir waren uns sofort einig, dass wir wieder zusammenarbeiten wollen", erklärte der Cheftrainer.

"Den Meistertrainer zurückzuholen, ist ein Schritt in die richtige Richtung, ein Signal", meinte Jauk. "Das ist ein Zeichen für Stabilität und Nachhaltigkeit. Franco war von Beginn an ganz oben auf unserer Liste." Bis zuletzt war allerdings auch der frühere Nürnberg-Trainer Michael Wiesinger ein Thema. Diesem sagte Sturm am Montag ab.

Vertrag bis 2017
Fodas Vertrag läuft für zwei Jahre und neun Monate. Über Ausstiegsklauseln wollte Foda keine Angaben machen. "Ich hoffe, dass es noch länger wird (als 2017, Anm.). Meine vergangene Ära dauerte ja sechs Jahre. Vielleicht werden es wieder sechs Jahre", sagte der einstige Erfolgscoach. "Ich bin nicht hierhergekommen, um dann in drei Monaten wieder abzureisen."

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