Mo, 20. November 2017

100 Tage im Koma

07.04.2014 19:20

Vettel: „Hoffe, dass Schumacher bald aufwacht“

Seit 100 Tagen liegt Michael Schumacher nach seinem schweren Skiunfall in der Universitätsklinik in Grenoble im künstlichen Koma. Die Anteilnahme am Schicksal des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters ist weiterhin ungebrochen. Beim Grand Prix von Bahrain äußerte sich auch "Schumis" Nachfolger Sebastian Vettel erstmals sehr emotional.

Vergangenen Freitag ließ Schumachers Managerin Sabine Kehm offiziell verkünden, dass der Ex-Formel-1-Star "Momente des Bewusstseins und des Erwachens" zeige. Eine Nachricht, die bei Millionen Fans so viel Hoffnung auslöste. Einen Tag später wollte die renommierte Sportzeitung "L’Equipe" wissen, dass Schumacher bereits die "Augen geöffnet hat, ohne aber weitere Reaktionen zu zeigen".

Und die "Bild" schrieb: "Schumi reagierte auf Stimmen." Wann der Sportstar wieder bei vollem Bewusstsein sein wird, weiß allerdings niemand.

Vettels Kinderzimmer voller Schumacher-Poster
In Bahrain sprach nun Vettel, dessen Kinderzimmer mit vielen Postern seines Vorbildes geschmückt war, sehr emotional. "Ich erinnere mich an 1995, als Michael mir nach einem Kart-Rennen den Pokal überreicht hat. Das war unglaublich. Aber noch unglaublicher war, dass ich ihn später kennenlernen und sogar gegen ihn fahren durfte", sagte Vettel, der gestand, dass sich mit den Jahren die Beziehung vom Fan zum Freund geändert hat. "Aber ich werde nie vergessen, wofür Michael steht."

Zu den Unfallmeldungen meinte der regierende Formel-1-Weltmeister: "Ich kenne Michael gut. Er stürzt sich nicht Hals über Kopf ins Risiko. Er ist das Gegenteil von einem Draufgänger. Er weiß immer ganz genau, was er macht."

Wie Schumachers Familie, Ehefrau Corinna und die Kinder Gina Maria, 17, und Mick, 14, und Millionen von Fans hofft auch Vettel inständig, "dass es bald wieder positive Nachrichten aus der Klinik gibt, dass Michael aufwacht und dass er auf dem Weg der Besserung ist".

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