So, 19. November 2017

Ermilttlung beendet

17.02.2014 12:54

Kein Fremdverschulden bei Schumacher-Unfall

Sieben Wochen nach dem Skiunfall von Michael Schumacher in Meribel haben die französischen Ermittler am Montag bekannt gegeben, dass Fremdverschulden als Ursache des Unglücks ausgeschlossen werden kann. Alle diesbezüglichen Ermittlungen werden eingestellt.

Ausschilderung und Markierung der Piste seien "den französischen Vorschriften entsprechend" gewesen, erklärte Staatsanwalt Patrick Quincy. Der Felsen, über den Schumacher zunächst stürzte, und der zweite Felsen, auf den er mit dem Kopf aufschlug, lagen laut Staatsanwaltschaft 10,40 Meter auseinander. Diese Felsen seien wiederum 4,50 Meter vom Pistenrand entfernt.

Bereits Anfang Jänner hatte die französischen Ermittler nach vorläufigen Erkenntnissen mitgeteilt, dass Schumacher selbst wohl nicht zu schnell gefahren sei und "absichtlich" die markierte Piste verlassen habe. Auch die geliehenen Skier von Schumacher seien "in perfektem Zustand" gewesen.

Ungeachtet der Feststellungen der Staatsanwaltschaft könnte die Familie Schumacher in einem Zivilverfahren gegen mögliche aus ihrer Sicht Mitverantwortliche an dem Unfall klagen.

Folgenschwerer Skiunfall Ende Dezember
Michael Schumacher war am 29. Dezember im Skigebiet oberhalb von Meribel verunglückt. Der siebenfache Formel-1-Champion war mit dem Kopf auf einen Stein geprallt und zog sich dabei ein schweres Schädel-Hirntrauma zu. Seit Ende Jänner haben die Ärzte im Krankenhaus von Grenoble die Narkosemittel reduziert, um Schumacher aus dem künstlichen Koma zu holen. In der Aufwachphase soll er auch noch an einer Lungenentzündung erkrankt sein.

Managerin Sabine Kehm wollte den Bericht über die angebliche Pneumonie weder bestätigen noch dementieren. "Wie immer in solchen Fällen lautet meine Antwort, dass Meldungen zu Michaels Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammen, als Spekulation angesehen werden müssen. Und dass ich Spekulationen nicht kommentiere."

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