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17.02.2014 09:13

„Sehr schmerzhaft“ – Neureuther bricht Training ab

Felix Neureuther wird im olympischen Riesentorlauf am Mittwoch in Krasnaja Poljana wohl nur Zuschauer sein. Das erste Training seit dem Autounfall am Freitag musste er am Montag abbrechen. "Es ist mir wie aus dem Nichts in den Nacken geschossen. Es war sehr schmerzhaft. Daraufhin habe ich das Training beendet", erklärte der Deutsche.

Unmittelbar danach wurden beim 29-Jährigen im Zuge einer Kernspintomographie zwar keine neuen Verletzungen diagnostiziert, jedoch wurde laut DSV das beim Autounfall erlittene Schleudertrauma reaktiviert. "Das ist natürlich ein Rückschlag, aber ich werde alles tun, um schnellstmöglich wieder gesund zu werden", sagte Neureuther.

DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier hatte am Montag kaum noch Hoffnungen auf eine Teilnahme des Medaillenanwärters. "Das Thema Riesenslalom ist aus meiner jetzigen Sicht sehr unwahrscheinlich", betonte Maier. "Das Thema Slalom wird sich von Tag auf Tag weisen."

Neureuther, heuer bereits Sieger von drei Rennen, hatte am Freitag einen Autounfall. Der Technikspezialist erlitt dabei neben einem Schleudertrauma einen gezerrten Bandapparat im Halswirbelbereich und Rippenprellungen.

Neureuthers Nackenmuskulatur spielt nicht mit
Das Training von Neureuther begann am Montag zunächst planmäßig. Beim freien Skifahren sei es laut DSV noch ganz gut gegangen. Doch bei der zweiten Fahrt mit Stangen traten dann die Probleme auf. "Es geht einfach nicht. Die Nackenmuskulatur stabilisiert den Kopf nicht richtig", erklärte Maier.

Vom Gefühl im Training wollte der Slalom-Vizeweltmeister ein Antreten im Riesentorlauf abhängig machen. "Auf Biegen und Brechen und dass man ein Risiko in Kauf nimmt, macht wenig Sinn. Es steht am Samstag der Slalom an, und da muss man schon sagen, dass ich im Slalom die größeren Chancen habe", hatte Neureuther bereits am Sonntag angekündigt, dass er nichts überstürzen werde.

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