Mo, 11. Dezember 2017

Gut gelaunt

15.02.2014 15:04

Stoss zur Halbzeit: "Tolle, würdige Winterspiele"

Rechtzeitig noch vor der Halbzeit-Bilanz des Österreichischen Olympischen Komitees haben Olympiasiegerin Anna Fenninger und Bronze-Gewinnerin Nicole Hosp die Medaillenausbeute auf zweimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze geschraubt. Dementsprechend gut gelaunt resümierten ÖOC-Präsident Karl Stoss und -Generalsekretär Peter Mennel am Samstag den bisherigen Verlauf.

"Die Zwischenbilanz fällt sehr positiv aus. Sieben Medaillen nach den ersten acht Wettkampftagen, und dieser achte Wettkampftag ist ja noch nicht zu Ende. Wir erwarten ja noch das eine oder andere - wie heute das Skispringen auf der Großschanze -, da drücken wir ganz fest die Daumen", sagte Stoss. Weiters habe man bisher 25 Top-Ten-Platzierungen erreicht. "Freud und Leid liegen oft sehr eng beieinander", erklärte der Vorarlberger und erwähnte das Beispiel des Biathleten Simon Eder, der wie schon vor vier Jahren Bronze als Vierter erneut um nur etwas mehr als drei Sekunden versäumte.

Stoss: "Es ist ein riesiges, tolles Sportfest"
"Unsere Athletinnen und Athleten haben sich bisher großartig geschlagen und ich kann allen nur ganz herzlich gratulieren." Die gesamte österreichische Delegation fühle sich in Russland sehr wohl. "Es ist ein riesiges, tolles Sportfest, das von Begeisterung getragen ist. Bei jedem Wettbewerb lebt das Publikum unglaublich mit, ist sehr fair, man hört nie Pfiffe. Die Anlagen sind exzellent, es gibt nur Lob vonseiten der Athleten", meinte Stoss, der auch die überaus freundlichen und bemühten 25.000 Volunteers hervorhob. "Es sind tolle, würdige Olympische Winterspiele", stellte Stoss fest.

Zum Medaillenausblick meinte Stoss, dass es "sehr unbescheiden wäre", würde man nun eine Verdoppelung der bisherigen Ausbeute erwarten. Eine gewisse Anzahl sei aber realistisch. "Es kommen ja erst noch die großen technischen Alpin-Bewerbe, es gibt noch Mannschaftsbewerbe im Biathlon und Skispringen, wo wir durchaus Chancen haben, dann auch noch im Snowboard und Ski Cross. Ich bin zuversichtlich, dass uns noch einiges gelingen wird."

Mennel: "Austria-Tirol-Haus hat eingeschlagen wie Bombe"
ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel zog vor allem über den Erfolg des Austria-Tirol-Hauses Bilanz. "Ich würde sagen, das Haus hat eingeschlagen wie eine Bombe - aber wie eine Bombe, über die wir uns kolossal freuen. Es waren schon 3.600 Gäste bei uns im Haus herinnen, damit werden wir bis zum Ende London übertrumpfen. Wir haben draußen bereits fast 5.000 Gäste verköstigt, dort sind wir ein bisschen unter dem Plansoll gegenüber London", konstatierte Mennel.

27.000 Stück Gebäck, das sogar die Deutschen aus dem naheliegenden Deutschen Haus zukaufen, und 1.800 Kilogramm Brot wurden bisher gebacken. Bisher sind 1.000 Kilogramm Speck, 900 Liter Suppe, 800 Schnitzel und 450 Kilogramm Kartoffeln verbraucht worden. Der Speck wurde nachbestellt. "Ich versichere, das Bier wird uns nicht ausgehen", versprach Mennel.

Große Freude über Putin-Besuch im Austria-Tirol-Haus
Besonders erfreut zeigten sich Mennel wie Stoss über den dann doch überraschenden Besuch des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin. "Dass er sich nach so kurzer Zeit schon ankündigt und dann plötzlich dasteht, war für uns alle sehr überraschend", berichtete Stoss. Der Werbewert dieses Besuchs sei für Österreich unbezahlbar. "Es kommen unglaublich viele russische Gäste nach Österreich und es ist dann an diesem Tag jede Stunde zehn Minuten lang im Staatsfernsehen berichtet worden", wusste Stoss."

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