Di, 21. November 2017

Skisprung-Silber

12.02.2014 13:05

Iraschko-Stolz: „Ich habe mir das voll verdient“

Schon einmal hatte Daniela Iraschko-Stolz als eine der Favoritinnen bei einer Skisprung-Premiere gegolten: 2009 in Liberec wurde es statt Gold nur "Blech". Am Dienstagabend bei der Olympia-Premiere in Krasnaja Poljana war aber alles anders: Vom fünften Zwischenrang war die 30-jährige Steirerin doch noch zu Silber gesprungen. "Ich finde, ich habe mir das voll verdient und kann es jetzt richtig genießen", sagte Iraschko-Stolz - und niemand widersprach ihr.

Zunächst hatte sie viele Jahre gemeinsam mit anderen Springerinnen darum gekämpft, dass ihre geliebte Sportart endlich olympisch wird. Kurz vor Erreichen dieses Ziels zog sich die Eisenerzerin dann beim Weltcup in Hinterzarten im Jänner 2013 einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Hinter ihrer Zukunft stand ein Fragezeichen.

Iraschko-Stolz vergaß allerdings auch in der Stunde des Erfolgs nicht, wie steinig der Weg zurück war. "Es haben so viele Leute mitgearbeitet, dass ich wieder fit bin, ein großer Dank gilt dem ganzen Team, meinem Trainer, den Physiotherapeuten, den Ärzten daheim, meiner Family. Ich danke ganz Österreich, dass es hinter mir gestanden ist", sagte Iraschko-Stolz.

"Ich werde jetzt sicher nicht aufhören"
Die Weltmeisterin vom Holmenkollen 2011 hat jetzt endgültig Hunger nach mehr. Schließlich haben sich all ihre Mühen ausgezahlt. "Wenn es so schön ist, werde ich sicher nicht aufhören, es gibt noch etwas, was ich erreichen kann." Sie schließt nicht einmal aus, vielleicht sogar noch bei den Spielen 2018 in Südkorea dabei zu sein. Sie wäre dann 34.

"Nächstes Olympia haben wir hoffentlich mehr Wettkämpfe, dass ist dann besser für die Nerven", sagte Iraschko-Stolz und versprach: "Also solange ich auf zwei Füßen gehen kann und mir das Spaß macht, wird mich jede Schanze wiedersehen."

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