Di, 24. Oktober 2017

"Freue mich"

27.12.2013 09:51

Tournee: Schmitt startet zum 18. und letzten Mal

Das schönste Weihnachtsgeschenk hat es für Martin Schmitt schon vor der Bescherung am Heiligen Abend gegeben. Zum letzten Mal in seiner wechselvollen Karriere packte der 35-jährige Skisprung-Oldie nach den Feiertagen seine Tasche und machte sich auf den Weg zur Vierschanzentournee. "Ich freue mich, dabei zu sein", sagte Schmitt.

Zum Auftakt in Oberstdorf und beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen werden die Fans den einstigen Liebling der Ski-Nation zum 18. Mal bei der Traditionsveranstaltung ins Tal hinabschreien. Seit 1996 war Schmitt stets dabei, nach der 62. Auflage fällt für ihn der Tournee-Vorhang: "Olympia war meine Hauptmotivation, noch ein Jahr weiterzumachen. Man kann in jedem Fall davon ausgehen, dass das mein letzter Winter als Skispringer ist."

"Sprünge funktionieren gut"
Um sich den Traum von seinen fünften Olympischen Winterspielen zu erfüllen, braucht es fast ein Wunder. Während die junge Generation um Severin Freund und Andreas Wellinger im Weltcup um Siege springt, schaffte es der Routinier im Continentalcup - der B-Liga des Skispringens - nicht einmal auf das Podium. "Die Sprünge funktionieren ganz gut. Die Ergebnisse hätten aber besser sein können", räumte Schmitt ein.

Das will er nun bei der Vierschanzentournee nachholen. "Ich muss mein Know-how bündeln und will mein Potenzial abrufen. Dann sollten Ergebnisse wie im Vorjahr drin sein", verkündete Schmitt zuversichtlich. Vor zwölf Monaten hatte der vierfache Weltmeister der Jahre 1999 und 2001 mit dem zehnten Platz in der Gesamtwertung alle überrascht.

Cheftrainer Schuster skeptisch
Bundestrainer Werner Schuster glaubt allerdings nicht, dass dem Team-Oldie ein ähnliches Husarenstück gelingt. "Es ist unwahrscheinlich, dass er besser sein kann als im Vorjahr. Dann hätte er im Continentalcup gewinnen müssen", prophezeite Schuster. Für Schmitt geht es in erster Linie darum, den Sprung in das siebenköpfige A-Team zu schaffen, das nach den Neujahrsspringen nach Innsbruck und Bischofshofen weiterreist.

Das traut Schuster dem unverwüstlichen Mannschafts-Olympiasieger von 2002, der seinen bisher letzten Sieg im Weltcup vor elf Jahren feierte, durchaus zu. "Er ist sehr fokussiert und zieht das durch. Er will noch mal die Chance auf Olympia wahren", sagte der Chefcoach.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).