So, 19. November 2017

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26.11.2013 14:28

Mercedes nimmt für 2014 WM-Titel ins Visier

Mercedes hat sich für die Formel-1-Saison 2014 vorgenommen, den WM-Titel zu holen. Der deutsche Rennstall, dem heuer mit drei Siegen und acht Polepositions ein steiler Aufstieg gelungen ist, rechnet sich vor allem wegen der bevorstehenden Neuerungen in der Königsklasse des Motorsports gute Chancen aus, sich gegen das dominante Red-Bull-Team durchzusetzen.

Die Erfolgsrechnung soll für Mercedes notfalls auch ohne den derzeitigen Teamchef Ross Brawn aufgehen. Seit Wochen halten sich hartnäckig die Spekulationen, dass der Brite zum Jahresende abtritt.

Für den Kampf um den WM-Titel wären die Silberpfeile aber auch ohne ihr Superhirn gerüstet. "Wir sind mittlerweile sehr gut aufgestellt und haben sehr kompetente Leute in unseren Reihen", betonte der deutsche Pilot Nico Rosberg. Mit Paddy Lowe hätte man zudem den potenziellen Brawn-Nachfolger in den eigenen Reihen.

Nächstes Jahr startet die Formel 1 mit Turbomotoren, komplexerer Hybridtechnik und neuer Aerodynamik neu durch. "Ich freue mich sehr auf 2014 und glaube, dass ich davon profitieren kann", sagte Rosberg, WM-Sechster 2013. Lewis Hamilton wurde Vierter. Gemeinsam bescherten sie Mercedes nach drei enttäuschenden bis höchstens mäßigen Jahren als Werksteam Platz zwei hinter Branchenführer Red Bull. Vor einem Jahr landeten die Silberpfeile in der Konstrukteurswertung noch auf Rang fünf.

Wolff sieht Konstanz als Schlüssel zum Titel
Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist klar, dass es 2014 nicht nur auf die reine Power des neuen Motors, den das Werksteam im Gegensatz zu Red Bull selbst baut, und die Geschwindigkeit des neuen Autos generell ankommen wird. "Die Leistung wird eine Sache sein, aber die Weltmeisterschaft kann im nächsten Jahr durch die Zuverlässigkeit gewonnen oder auch verloren werden", sagte Wolff.

Nachdem die alten Achtzylinder-Saugmotoren acht Jahre praktisch unverändert im Einsatz waren und eine fast perfekte Haltbarkeit erreichten, fängt alles nun bei null an. "Wir kehren zu einem Entwicklungsrennen zurück", betonte Wolff.

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