Mi, 13. Dezember 2017

Armbrüste gestohlen

13.09.2013 09:52

Nach Pfeilattacke auf Tiere: 3 Verdächtige gefasst

Nach der brutalen Attacke auf zwei Pferde Ende August in der oberösterreichischen Gemeinde Kronstorf hat die Polizei nun insgesamt drei Verdächtige ausgeforscht. Ein 20-jähriger Arbeitsloser aus Enns und seine 21-jährige Freundin sollen mehrmals Einbrüche begangen und mit der Beute - u.a. rund 100 Armbrüste - auf Tiere geschossen haben. Gemeinsam mit einem weiteren Komplizen sollen sie zudem auf Nutztiere gezielt haben. Ein Schaf wurde dabei getötet.

Das Duo steht im Verdacht, in der Zeit von 26. bis 30. August mehrmals das Warenlager einer Ennser Firma heimgesucht und neben den Armbüsten 25 Sportbögen, Pfeile und Zubehör gestohlen zu haben.

Haupttäter in Justizanstalt eingeliefert
In Kronstorf schossen die beiden auf zwei Pferde, die sich auf einer Koppel befanden. Ein Tier wurde am rechten Huf getroffen, das andere am Rücken. Gemeinsam mit einem 22-jährigen Arbeiter aus Enns feuerten sie Pfeile auf Verkehrszeichen und weitere Tiere ab, in St. Valentin endete das für ein Schaf tödlich.

Die beiden mutmaßlichen Haupttäter, die Drogen konsumiert haben sollen, wurden in die Justizanstalt Garsten eingeliefert. Der 22-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Doch kein Pferderipper in OÖ
Der vermeintliche Fall von Tierquälerei in Alkoven (Bezirk Eferding) hat sich währenddessen als falsch herausgestellt: Wie die Erhebungen ergaben, dürfte die Stute vergangenen Dienstag auf einer Koppel von einem Wallach an den Genitalien und am Rücken schwer verletzt worden sein. Ein Tierarzt stellte keine Schnittwunden fest, die Ermittlungen lieferten auch keine Hinweise auf ein vermeintliches Tatwerkzeug.

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