Mi, 13. Dezember 2017

Rückenverletzung

09.09.2013 10:43

US-Open-Finalist Peya muss für Davis Cup absagen

Alexander Peya stellte nach der Niederlage im Doppel-Finale der US Open klar, dass er Österreichs Davis-Cup-Team im Weltgruppen-Play-off in den Niederlanden von Freitag bis Sonntag nicht zur Verfügung stehen kann. Seine bereits gegen Ende des Halbfinales erlittene Rückenverletzung macht dies unmöglich, Peya hat das Endspiel am Sonntag bereits mit Schmerztabletten bestritten. Im Davis Cup springt nun der Steirer Oliver Marach für Peya ein.

"Ich kann es mir realistisch nicht vorstellen, dass das noch klappt. Ein schlechteres Timing gibt es gar nicht", sagte Peya. "Dass es mit dem Davis Cup nicht klappt, ist extrem schade, weil ich das eigentlich immer sehr gerne gespielt habe und es für uns eine wichtige Begegnung ist", erklärte der Wiener, der Kapitän Clemens Trimmel bereits informiert hat. Ob Peya zur moralischen Unterstützung mitfährt, ließ er offen.

Peya hatte sich die Verletzung bereits im Halbfinale zugezogen und seither alles versucht. "Ich habe es die letzten zwei Tage so gut wie möglich behandelt, vor dem Match noch eine Spritze mit Schmerzmitteln bekommen. Ich habe alles Mögliche versucht, denn das war ja doch das bisher größte Match meiner Karriere. Aber es hat nicht wirklich funktioniert." Die Vorbereitung auf das Endspiel war empfindlich gestört.

Bittere Augenblicke für Peya
Auch im Finale lief es für Peya nicht besser. "Es ging das ganze Match über nicht gut, und im zweiten Satz hat es dann noch einmal einen Schnalzer gemacht, da war es vorbei." Für Peya am Höhepunkt seiner Karriere natürlich besonders bitter. "Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal während eines Turniers irgendetwas hatte. Ausgerechnet jetzt, das ist unglücklich und traurig", sagte Peya, der zuvor noch nie Rückenprobleme gehabt hat. Er will sich nun in Wien genau untersuchen lassen.

Dass er am Ende New York doch mit bitterem Beigeschmack verlässt, wollte er nicht verhehlen. "Die Enttäuschung, wie es jetzt zu Ende gegangen ist, ist momentan sehr groß. Und da ist es für mich noch schwer, zu sagen, wie stolz man auf die zwei Wochen sein kann. Weil es eben etwas eigenartig zu Ende gegangen ist. Es ist bitter."

Normalerweise hätte er so ein Spiel aufgegeben. "Eigentlich hat es keinen Sinn gemacht, aber in einem Grand-Slam-Finale wollte ich das nicht. Die haben sich das auch verdient, dass da ein normales Ergebnis steht. Das soll alles ihre Leistung nicht schmälern, die haben im Semifinale das beste Doppel der Welt geschlagen", erinnerte Peya an den Sieg von Leander Paes/Radek Stepanek über die US-Zwillinge Bob und Mike Bryan.

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