Do, 23. November 2017

Allergischer Schock

08.06.2013 12:44

Zweijähriger in OÖ nach Bienenstich beinahe gestorben

Zu einem dramatischen Zwischenfall ist es am Freitag in der oberösterreichischen Gemeinde Mondsee gekommen. Dort wurde ein zweijähriges Kind von einer Biene gestochen. Der kleine Bub reagierte allergisch, bekam keine Luft mehr und verlor das Bewusstsein. Dank einer gut funktionierenden Rettungskette konnte eine Tragödie aber verhindert werden. "Es geht ihm gut", so Krankenhaussprecherin Brigitte Buberl am Samstag.

Fast hätte der sonnige Nachmittag für eine Familie aus Mondsee fatal geendet. Denn beim Einkaufen kam es um 15.40 Uhr zum folgenschweren Zwischenfall: Der Zweijährige wurde von einer Biene gestochen und erlitt nach dem Insektenstich einen anaphylaktischen Schock. Zum Glück reagierte die Mutter geistesgegenwärtig und alarmierte sofort die Rettung.

Kein Rettungshelikopter verfügbar
Ein praktischer Arzt und das örtliche Team des Roten Kreuzes eilten zum Unglücksort. Sie leisteten sofort Erste Hilfe und versorgten den Buben. Währenddessen versuchte man bei der Rotkreuz-Leitzentrale Vöcklabruck, einen Notarzthubschrauber zu alarmieren, um den Kleinen auf dem schnellsten Weg ins Spital fliegen zu können. Doch zu diesem Zeitpunkt stand leider kein Helikopter zur Verfügung.

So wurde ein weiterer Notfallplan umgesetzt: Der Rettungswagen fuhr mit Patient und Arzt auf die Westautobahn und raste dann weiter Richtung Vöcklabruck. Aus der Gegenrichtung kam ihm der alarmierte Notarztwagen entgegen. Bei der Abfahrt Oberwang kam es zum "Rendezvous": Der Kleine wurde in den Notarztwagen verlegt und ins LKH gebracht. Dort konnte sein Zustand stabilisiert und die Lebensgefahr gebannt werden.

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