Do, 23. November 2017

Sinn oder Unsinn

04.11.2011 11:44

Brauchen Katzen Hilfe bei der Kosmetik?

Katzen sind regelrechte Reinlichkeitsfanatiker, die sich täglich etwa drei Stunden ihrer Körperpflege widmen. Dabei lecken sie mit ihrer rauen Zunge den ganzen Körper. Der Kopf, der mit der Zunge nicht erreichbar ist, wird mit den Pfoten, die wie Waschlappen funktionieren, geputzt. Doch muss man als Besitzer eingreifen und den Stubentiger bei der Kosmetik unterstützen?

Bei der Fellpflege benötigen Haus- und Kurzhaarkatzen nur wenig menschliche Hilfe. Gelegentlich sanft durchkämmen und anschließend die losen Haare abbürsten, reicht im Allgemeinen völlig. Nur während des Fellwechsels darf es etwas mehr Unterstützung sein. Langhaarkatzen dagegen, wie zum Beispiel Perser oder Maine Coon, sollten täglich gekämmt oder gebürstet werden, damit ihr Haarkleid nicht verfilzt.

Baden sollte man eine Katze nie – mit einer einzigen Ausnahme: extrem starker Befall mit Flöhen oder anderem Ungeziefer. Dann empfiehlt sich ein spezielles Ungeziefer-Shampoo aus dem Zoofachhandel, das rückfettend wirkt. Auch die Maniküre übernimmt die Katze selbst, indem sie ihre Krallen wetzt. Freilaufkatzen tun dies draußen an Bäumen und Pfählen. Wohnungskatzen brauchen dafür unbedingt einen Kratzbaum.

Die Ohren erreicht die Katze mit den Pfoten nur äußerlich. Daher sollte man die Ohrmuscheln von Zeit zu Zeit mit einem angefeuchteten Tissue oder einem feuchten Reinigungstuch aus dem Fachhandel auswischen. Bleiben dunkle Schmutzspuren im Tuch, deutet das auf Ohrmilben hin. Dann gehört der Stubentiger zum Tierarzt.

Strahlende Augen sind ein Zeichen von Gesundheit und Wohlbefinden. Manche Katzen neigen jedoch zu Verkrustungen an den Augen. Meist lassen sie sich gut mit den schon erwähnten Reinigungstüchern entfernen. Entzündungen oder Verletzungen am Auge sind ein Fall für den Tierarzt. Die Gesundheit der Zähne hängt in erster Linie von der richtigen Ernährung ab. Markenfertignahrung enthält alle wichtigen Mineralstoffe.

In besonderen Belastungssituationen, wie etwa nach Krankheiten, kann man der Katze zusätzlich Präparate mit Kalzium und Phosphor geben, am besten aber nur nach Absprache mit dem Tierarzt. Zusätzlich sollte ihr Gebiss regelmäßig auf Zahnstein kontrolliert werden. Vorhandener Zahnstein wird bei Bedarf vom Tierarzt entfernt.

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