Di, 21. November 2017

Fatale Ausfahrten

08.05.2011 10:42

Motorrad-Unfälle fordern zwei Todesopfer

Schwere Motorradunfälle in den Bezirken St. Pölten und Neunkirchen haben am Samstag zwei Todesopfer gefordert. Erst stieß ein 23-Jähriger mit seinem Leichtmotorrad auf der B29 bei Obergrafendorf frontal gegen einen Pkw und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Später am Tag verstarb ein 62-jähriger Biker, der im Höllental mit seiner Ducati verunglückt war (Bild), wenige Stunden nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus.

Der Sicherheitsdirektion zufolge hatte der 23-Jährige vor dem Unfall im Bezirk St. Pölten unmittelbar nach dem Ortsende derart beschleunigt, dass er die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet. Der 80-jährige Lenker des Pkw blieb bei dem Crash unverletzt.

62-Jähriger im Höllental verunglückt
Das Opfer des zweiten tödlichen Unfalls am Samstag, ein 62-jähriger Pensionist, war wiederum auf der Höllentalbundesstraße bei Schwarzau im Gebirge zu Sturz gekommen, nachdem ihn eine Pkw-Lenkerin gestreift hatte. Die 36-jährige Autofahrerin war in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten.

Sturz bei Überholmanöver
Schwere Verletzungen zog sich schließlich am Samstagabend auch noch ein Motorradfahrer in Hof am Leithaberge (Bezirk Bruck an der Leitha) zu. Der 28-Jährige hatte gerade zum Überholen eines Autos angesetzt, als dessen Lenker nach links abbog. Bei seiner Notbremsung stürzte der Biker und schlitterte gegen das Fahrzeug. Er wurde ins LKH Eisenstadt geflogen.

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