Di, 20. Februar 2018

Bremen klopft an

12.04.2011 11:39

Zlatko Junuzovic: "Werder wäre mir eine große Ehre!"

Werder Bremen, wo mit Marko Arnautovic und Sebastian Prödl bereits zwei Österreicher unter Vertrag stehen, ist bei der Suche nach einem Ersatz für den zu Real Madrid abgewanderten Spielmacher Mesut Özil auf Austria Wiens Zlatko Junuzovic aufmerksam geworden. Der 23-jährige Wunschkandidat des deutschen Bundesligisten ist einem Transfer ganz und gar nicht abgeneigt und schwärmt: "Für Werder Bremen zu spielen, wäre mir eine große Ehre!"

"Ein Wechsel wäre der richtige Sprung. Die deutsche Bundesliga ist mein Ziel. Es gibt in Bremen eine Tradition von starken Spielmachern. Es sind große Fußstapfen, die würde ich mir zutrauen. Aber zuvor will ich mit der Austria Meister werden", wird Junuzovic von der "Bild" zitiert.

Prödl: "Er würde gut zu uns passen!"
Junuzovic hätte in Bremen wegen seiner Nationalteam-Kollegen Arnautovic und Prödl einen Startvorteil. Mit beiden versteht er sich gut. Mit Arnautovic hat er auch die serbischen Wurzeln gemeinsam, ist aber eigenen Angaben zufolge "deutlich einfacher". Prödl ist seinerseits voll des Lobes für den Austria-Regisseur: "'Juno hat sich gut entwickelt. Er würde charakterlich gut zu uns passen.'" 

Allofs schwärmt vom "Ösi-Özil"
Bremens Sportdirektor Klaus Allofs hat Junuzovic wegen seines technischen Könnens sogar "Ösi-Özil" genannt: "Ein interessanter Mann. Wir kennen ihn gut, haben ihn beobachtet und geschaut, welche Möglichkeiten es da gibt." Damit meint Allofs wohl, dass Bremen bereits im Winter um den "Krone"-Fußballer 2010 anfragte, der Transfer schließlich aber an den geforderten 2,5 Millionen Euro Ablöse scheiterte.

Junuzovics Vertrag in Wien-Favoriten läuft noch bis 2012, aber schon nach dem Ende der laufenden Saison könnte er etwas günstiger zu haben sein, vermutet die "Bild". Allofs sagt dazu klipp und klar: "Entscheidend ist der Kostenfaktor." Ein anderer heißer Kandidat der Bremer, Tottenhams Niko Kranjcar, wird aber wohl auch nicht für ein Butterbrot England verlassen.

Parits dementiert Werder-Anfrage
Dass Werder schon im Winter angeklopft habe, wies Austria-Vorstand Thomas Parits zurück: "Das kann ich nicht bestätigen. Wir wollen, dass er länger bei uns bleibt, und haben ihm ein Angebot zu natürlich besseren Konditionen vorgelegt. Wenn er jedoch ein tolles Offert von einem Verein erhalten sollte, werden wir ihm nichts in den Weg legen", erklärte Parits, der gehört hat, dass am vergangenen Sonntag ein Werder-Spion beim 3:3 im tipp3-Bundesliga-Match gegen Kapfenberg auf der Tribüne gesessen sein soll.

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