Do, 23. November 2017

Nebenbahnen

25.11.2010 15:40

Land verspricht mehr Qualität für Mariazellerbahn

Das Land will mit der Übernahme der Mariazellerbahn für "mehr Qualität" sorgen. Landeshauptmann Erwin Pröll hat am Donnerstag bekräftigt, dass neues Wagenmaterial um 60 Millionen Euro angekauft werde. Verkehrslandesrat Johann Heuras versprach eine Attraktivierung für Pendler, Schüler und Touristen. Der Betrieb wird ab 12. Dezember von der NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H. (NÖVOG) durchgeführt.

Die Mariazellerbahn sei im wahren Sinn des Wortes "auf Schiene", sagte Pröll im Rahmen des "Mostvierteltages". Sie werde als leistungsfähige Strecke weiter ausgebaut. Die neue Fahrzeuggeneration soll ab 2013 mehr Komfort für Pendler, Schüler und den touristischen Verkehr bringen, betonte Heuras.

Der Landesrat informierte außerdem, dass es für den Betrieb künftig eine Werkstätte am Bahnhof Laubenbachmühle (Gemeinde Frankenfels) und für die Infrastrukturerhaltung einen Betriebsstandort am Bahnhof Kirchberg an der Pielach geben werde. Laubenbachmühle als Ausgangspunkt für alle Pendlerzüge sei ideal für Fahrzeugabstellung, Reinigung und Wartung. Die Fahrzeugdisposition werde sinnvollerweise am Bruchpunkt von Tal- und Bergstrecke angesiedelt.

In Kirchberg an der Pielach könne der bestehende Bauhof der ÖBB mit Gebäuden, technischen Einrichtungen und Lagerflächen weitergenutzt werden, so Heuras. Selbiges gelte für den EVN-Standort für Fahrleitungserhaltung mit Materiallager, Motorturmwagenschuppen und eigener Fahrleitungsmeisterei. Die Lage gewährleiste kurze Reaktionszeiten für die Entstörung der im Pendlerverkehr dicht befahrenen Talstrecke (St. Pölten - Laubenbachmühle).

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