Mo, 20. November 2017

150 Maste stehen

21.10.2010 11:21

Erster Teil der 380-kV-Leitung geht im Jänner in Betrieb

Der erste Teil der 380-kV-Salzburgleitung von St. Peter am Hart in Oberösterreich bis Elixhausen im Flachgau steht kurz vor der Fertigstellung. Dieser Tage sei der letzte der insgesamt 150 Maste aufgestellt worden, sagte Projektleiter Wolfgang Hafner von der Verbund Austrian Power Grid AG.

Im November werden die letzten Seilzüge an den Masten angebracht, im Dezember noch Abstandshalter, Vogelschutz- und Flugzeugwarnkugeln montiert sowie Überprüfungsmessungen durchgeführt. Kurz vor der Fertigstellung steht auch das im Rahmen des Projektes errichtete neue Umspannwerk in Elixhausen. Im Jänner startet die Phase der Inbetriebnahme, im März soll die insgesamt 46 Kilometer lange 380-kV-Leitung, mit deren Bau im August 2009 begonnen worden ist, im Vollbetrieb zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig zu den Arbeiten am ersten Teil der Salzburgleitung wurde schon mit dem Abbau von bestehenden 110- und 220-kV-Leitungen begonnen, erklärte Hafner. Insgesamt werden 64 Kilometer Leitungen bzw. 212 Maste demontiert.

UVP soll bis 2012 abgegeben werden
Der Verbund arbeitet unterdessen an der Vorbereitung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den zweiten Abschnitt der Salzburgleitung, die von Elixhausen bis Kaprun führt. Eine Expertengruppe hat einen Trassenkorridor festgelegt, innerhalb dessen nun die Detailplanungen erfolgen. Hafner geht davon aus, dass die Umweltverträglichkeitserklärung Anfang 2012 abgegeben werden kann. Die betroffenen Gemeinden sollen laufend über die Planungsfortschritte informiert werden. Teilverkabelungen - wie von manchen betroffenen Gemeinden und Anrainern gefordert - schließt der Verbund aus.

Verbund: 380-kV-Leitung ist notwendig
Der Verbund investiert rund 113 Millionen Euro in den ersten Teil der Salzburgleitung, die Realisierung des Lückenschlusses zwischen Elixhausen und Kaprun wird je nach Trassenverlauf rund 400 Millionen Euro kosten. Die 380-kV-Leitung ist nach Verbund-Angaben notwendig, um bei steigendem Stromverbrauch und der laufenden Zunahme von erneuerbaren Energien mit stark schwankenden Erzeugungsmengen genügend Kapazitäten zu haben, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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