Do, 23. November 2017

Szene im Visier

18.05.2010 11:06

Verfassungsschutz landet Schlag gegen Waffenhändler

Einen illegalen Waffenhandel haben heimische Verfassungsschützer in Nieder- und Oberösterreich auffliegen lassen – die Hauptverdächtigen im Alter von 34, 37 und 54 Jahren sollen in den vergangenen Monaten Maschinengewehre und -pistolen, Handgranaten sowie andere verbotene Waffen und Gegenstände hergestellt bzw. nach Österreich gebracht und hier verkauft haben, gab die oberösterreichische Sicherheitsdirektion am Dienstag bekannt.

Nach einem konkreten anonymen Hinweis war das Trio über Wochen observiert worden. Gegen den 54-jährigen Arbeitslosen aus dem Bezirk Linz-Land bestand bereits ein aufrechtes Waffenverbot. Sein 34-jähriger bosnischer Komplize konnte keine gültigen waffenrechtlichen Dokumente vorweisen. Die drei Männer waren Mitglieder eines nicht angemeldeten Schießvereins in Linz, einer von ihnen führte die Ware zum Teil aus Bosnien ein.

Nach ihrer Festnahme und den Ersteinvernahmen wurden die Verdächtigen in die Linzer Justizanstalt gebracht, über den 54-Jährigen wurde Untersuchungshaft verhängt. Zudem forschten die Ermittler einen 47 Jahre alten Mann aus dem Bezirk Amstetten aus, der sich auf die Herstellung von Schalldämpfern spezialisiert hatte. Gegen ihn wird Anzeige erstattet. Die Ermittlungen gegen weitere Mitglieder des Vereins und Abnehmer dauern an.

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