Mi, 25. April 2018

Die Stadt griff ein

05.04.2018 07:45

Hausbewohner freuen sich wieder über freie Zufahrt

Die neuen Parkplätze des Unternehmens Wenisch in Innsbruck sorgten für Unmut: Sie blockierten - wenn darauf Pkw abgestellt waren - die Zufahrt zu einer Wohnanlage. Die „Krone“ berichtete. Nun hat die Stadt Innsbruck reagiert: Ein Teil der Parkplätze wurde gesperrt, die Erleichterung bei den Bewohnern ist groß!

Insgesamt 37 Parteien haben in der Wohnanlage bei der Hallerstraße 71 Platz. Und fast alle Bewohner sind auf ihren Pkw angewiesen. Außerdem wohnt in dem Gebäude ein behindertes Kind, das jeden Tag mit einem Bus abgeholt und zurückgebracht werden muss. Obwohl es eine eigene Zufahrt zur Anlage gibt, war das Benutzen der Straße in den vergangenen Monaten nur erschwert möglich.

Neue Parkplätze standen im Weg
Der Grund? Abgestellte Pkw auf den neuen Parkplätzen des Unternehmens Wenisch blockierten die Zufahrt. „Die Abstellplätze wurden von der Geschäftsführung derart weit auf die Straße hinausgemalt, dass wir, wenn jemand geparkt hatte, nicht mehr vorbeikamen“, sagte Haussprecherin Ilse Riedel Mitte Oktober 2017 im „Krone“-Gespräch.

Stadt Innsbruck setzte ein Parkverbot in Kraft
Die Stadt Innsbruck versprach damals, die Angelegenheit genauestens zu prüfen. Und nun, rund fünf Monate später, zeigt sich, dass Christian Rath, Amtsleiter des Bau-, Wasser-, Gewerbe- und Straßenrechtes, auch sein Wort gehalten hat. „Die betroffenen Parkplätze wurden mittlerweile gesperrt. Das Abstellen eines Fahrzeuges ist nicht mehr möglich. Wir führen auch regelmäßig Kontrollen durch“, klärt er auf. Das baupolizeiliche Verfahren, das damals eingeleitet wurde, sei jedoch nach wie vor im Gange.

Die Bewohner sind über „freie Fahrt“ glüchlich
Die Erleichterung bei den Bewohnern ist jedenfalls groß. „Die Wenisch-Kunden halten sich bisher an das Parkverbot, unsere Zufahrt ist somit so gut wie immer frei befahrbar“, sagt Riedel und ergänzt: „Nicht nur wir können nun wieder problemlos hin- und herfahren, sondern auch sämtliche Einsatzfahrzeuge kommen im Notfall einwandfrei durch.“

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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