Sa, 18. November 2017

Heurigen-Bluttat

22.10.2009 12:11

48-jähriger Bulgare erhebt Einspruch gegen Anklage

Nach dem Doppelmord an einem Heurigen-Ehepaar in Pachfurth (Bezirk Bruck/Leitha) hat der verdächtigte Bulgare einen Tag vor Ablauf der Frist Einspruch gegen die Anklage erhoben. Das bestätigte Friedrich Köhl von der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Donnerstag.

Nicht auszuschließen, dass es sich dabei um eine weitere Verzögerungstaktik des Bulgaren handelt, um einem Prozess in Österreich am Ende zu entgehen. Denn der 48-Jährige war im Juli nur für ein halbes Jahr nach Österreich ausgeliefert worden und ein Prozesstermin steht noch immer nicht fest.

Nach dem Einspruch muss der Akt nun jedenfalls dem Oberlandesgericht (OLG) zur Prüfung der Rechtmäßigkeit vorgelegt werden. Sollte etwas nicht stimmen, wären weitere Erhebungsanträge zu erledigen - und das würde dem Bulgaren, der weiter jeden Zusammenhang mit der Tat bestreitet, mehr Zeit einbringen...

Ehepaar erschossen, Tochter schwer verletzt
Am späten Abend des Pfingstmontags war ein Ehepaar nach der Sperrstunde in seinem Heurigenlokal erschossen worden. Die 21-jährige Tochter, die Hilfeschreie gehört und Nachschau gehalten hatte, wurde von einem Projektil aus einer Pistole in den Rücken getroffen und schwer verletzt.

Nach dem als Tatverdächtigen ausgeforschten 48-jährigen Bulgaren war international gefahndet worden. Er wurde wenige Tage nach dem Verbrechen in seiner Heimat gefasst. Ende Juli wurde er für sechs Monate nach Österreich ausgeliefert.

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