Mi, 25. April 2018

Skisprung-Raw-Air

15.03.2018 18:49

Starker Kraft in Trondheim nur von Stoch besiegt!

Bravo, Stefan Kraft! Der jetzt gegen Saisonende wieder in Topform gekommene rot-weiß-rote Super-Adler ist beim Weltcup-Skispringen in Trondheim wie schon zuletzt in Oslo auf Platz zwei gesegelt! Nach Flügen auf 141,5 und 138 Meter musste der Salzburger nur dem überlegenen Kamil Stoch um 17 Punkte den Vortritt lassen. Der polnische Weltcup-Führende hatte im ersten Durchgang mit 146 Metern Schanzenrekord fixiert und war anschließend bei 141 Metern gelandet. Dritter wurde der Norweger Robert Johansson (145,5/136 m) 0,4 Punkte hinter Kraft, der nun mit viel Selbstvertrauen zum Skifliegen nach Vikersund reisen kann. Dort hatte er 2016 mit 253,5 Metern den Weltrekord verbessert.

Der polnische Olympiasieger Stoch baute in der Weltcup-Gesamtwertung seinen Vorsprung auf den Deutschen Richard Freitag, den Tages-Fünften, auf 245 Punkte aus und könnte schon am Sonntag, nach dem drittletzten Einzelbewerb, Kraft als Gewinner der Trophäe nachfolgen. Zudem steuert Stoch auf den Gewinn der zweiten Auflage der Raw-Air-Serie zu.

Kraft, der Gewinner der Premiere, rangiert in dieser Serie 11,6 Punkte hinter dem drittplatzierten Andreas Stjernen an der vierten Stelle. In der Tageswertung verbesserte sich der Doppel-Weltmeister im Finale vom dritten Rang. „Der zweite Sprung war eine richtige Granate, so wie ich mir das vorstelle“, freute sich Kraft im ORF-TV-Interview.

Trotz ungünstigerer Windbedingungen ließ er Stjernen (142,5/142,5) hinter sich, überholte dessen norwegischen Landsmann Robert Johansson (145,5/136) und sicherte sich den sechsten Podestplatz des Winters.

Stoch fixierte im ersten Durchgang trotz kürzeren Anlaufs als die Rivalen mit 146 Metern neuen Schanzenrekord. Er übertraf die Marke von Michael Hayböck und Noriaki Kasai von 2016 um drei Meter. Im Finale ließ er bei neuerlich verkürztem Anlauf 141 Meter folgen. „Da steckt viel Arbeit dahinter“, meinte Tourneesieger Stoch nach dem neuerlichen Erfolg.

Hayböck musste sich nach jeweils zu spätem Absprung (131,5/131,5 m) mit dem 19. Platz begnügen. Daniel Huber (129/112) landete an der 29. Stelle und muss in Vikersund Manuel Fettner im ÖSV-Team Platz machen.

Das Ergebnis:
1. Kamil Stoch (POL)                       285,4 Punkte (146,0 m/141,0 m)
2. Stefan Kraft (AUT)                     268,4 (141,5/138,0)
3. Robert Johansson (NOR)            268,0 (145,5/136,0)
4. Andreas Stjernen (NOR)             263,6 (142,5/142,5)
5. Richard Freitag (GER)                 254,7 (134,0/137,5)
6. Johann Andre Forfang (NOR)     252,7 (140,5/136,5)
7. Karl Geiger (GER)                        249,0 (135,5/139,5)
8. Peter Prevc (SLO)                        248,7 (135,5/135,5)
9. Dawid Kubacki (POL)                  247,1 (135,5/136,5)
10. Markus Eisenbichler (GER)        234,2 (136,0/137,5)
11. Stefan Hula (POL)                      232,0 (130,0/133,5)
12. Piotr Zyla (POL)                         231,2 (134,5/132,0)
13. Ryoyu Kobayashi (JPN)             229,3 (135,5/128,5)
14. Halvor Egner Granerud (NOR) 228,2 (135,5/129,0)
15. Daniel-Andre Tande (NOR)       227,8 (129,5/134,0)
16. Maciej Kot (POL)                       227,0 (135,5/127,5)
17. Junshiro Kobayashi (JPN)          223,4 (133,0/127,5)
18. Jernej Damjan (SLO)                  222,1 (133,0/130,5)
19. Michael Hayböck (AUT)            221,7 (131,5/131,5)
20. Stephan Leyhe (GER)                  220,6 (133,0/125,5)
21. Wladimir Zografski (BUL)           220,5 (131,5/128,0)
22. Andreas Wellinger (GER)            216,9 (131,0/123,5)
23. Simon Ammann (SUI)                 210,5 (127,0/127,0)
24. Andreas Wank (GER)                  208,0 (131,5/124,0)
25. Marius Lindvik (NOR)                  206,6 (131,0/124,0)
26. Kevin Bickner (USA)                    204,9 (130,5/123,5)
27. Timi Zajc (SLO)                            204,5 (130,5/119,5)
28. Jakub Wolny (POL)                      189,2 (127,5/114,0)
29. Daniel Huber (AUT)                    187,9 (129,0/112,0)
30. Denis Kornilow (RUS)                   170,8 (127,5/109,5)
Nicht für das Finale qualifiziert u.a.: 31. Philipp Aschenwald (AUT) - 35. Clemens Aigner (AUT)
Nicht für den Bewerb qualifiziert u.a.:53. Gregor Schlierenzauer (AUT)

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