Do, 23. November 2017

Mord an Kellnerin

16.09.2009 13:24

Ex-Freund gesteht Tat: „Schuss hat sich gelöst“

Nach dem Mord an einer 28-jährigen Polin in der Nacht auf Sonntag in Wien-Penzing hat der Ex-Freund der Frau die Tat am Dienstag gestanden: "Ich wollte sie vor der Rotlicht-Szene schützen. Deshalb habe ich ein Gewehr gekauft. Dann hat sich beim Repetieren ein Schuss gelöst", gab der Verdächtige aus dem Bezirk Wiener Neustadt zu Protokoll. Bei einer neuerlichen Hausdurchsuchung hat man zudem weitere belastende Beweise sichergestellt, darunter auch die Handtasche des Opfers, die seit dem Mord fehlte.

Auf offener Straße niedergeschossen
Die 28-Jährige war am Sonntag um 0.50 Uhr in der Dreyhausenstraße vor ihrem Wohnhaus auf offener Straße erschossen worden. Die gebürtige Polin hatte seit Jahren in Wien gelebt und als Kellnerin gearbeitet. Vor der Tat war sie laut Polizei mit Freunden in mehreren Lokalen unterwegs und fuhr im Anschluss allein nach Hause. Der Mord wurde von Zeugen bemerkt, die durch Schussgeräusche aufmerksam wurden.

Der Verdacht fiel nach Befragungen im Umfeld rasch auf den Ex-Freund des Opfer, einen Niederösterreicher aus dem Bezirk Wiener Neustadt. Der 27-Jährige sah die Beziehung im Gegensatz zur Polin nicht als beendet an. Am Montagvormittag wurde er an seiner Arbeitsstelle in Niederösterreich verhaftet. Bei den ersten Einnvernahmen gab der Ex-Freund zwar zu, in der Nacht auf Sonntag beim Wohnhaus des Opfers gewesen zu sein, bestritt aber die Tat.

Tochter des Opfers wohnt bei den Großeltern
Die zehnjährige Tochter des Mordopfers befindet sich derzeit bei den Großeltern. Das Mädchen lebte bisher bei seiner Mutter und wegen der nächtlichen Arbeitszeiten auch bei seinen Großeltern.

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