Mi, 17. Jänner 2018

Korruption in Rom?

11.01.2018 10:14

Hässlicher Weihnachtsbaum ist nun Fall für Polizei

Roms armseliger Weihnachtsbaum wird für Bürgermeisterin Virginia Raggi zum Albtraum. Mit dem Fall der kahlen Fichte, die vor Weihnachten zum Gespött der Römer geworden ist und den Spitznamen "Spelacchio" ("der Gerupfte") erhalten hat, beschäftigt sich jetzt die Antikorruptionsbehörde ANAC. Diese prüft die hohen Transportkosten der Fichte aus dem norditalienischen Fleimstal.

In den vergangenen drei Jahren sei mit Transport, Aufstellen und Entsorgen des Christbaums dieselbe Firma beauftragt worden. Dies entspricht laut ANAC nicht dem Rotationsprinzip, das für öffentliche Aufträge vorgeschrieben ist. Die Firma habe 37.000 Euro für den Auftrag kassiert, denselben Betrag wie 2015, als sie jedoch zwei Weihnachtsbäume transportiert und aufgestellt hatte.

Der Weihnachtsbaum ist inzwischen zu einer Attraktion geworden. Am Donnerstagabend plant die Gemeinde Rom eine "Abschiedsfeier" für "Spelacchio". Was aus der Fichte werden soll, ist noch unklar. Sie könnte zu einer Installation werden, hieß es in Rom.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden