So, 22. April 2018

Suizidversuch überlebt

08.01.2018 15:19

Säugling mit Polster erstickt: Mutter im Spital

Tränen, Trauer und fassungsloses Entsetzen nach dem Todesdrama um eine Mutter und ihr Kleinkind in Wien: Wie berichtet, erstickte die Frau ihr Baby in einem Spital mit einem Kopfpolster und schnitt sich mit einer Glasscherbe die Pulsadern auf. Die 37-Jährige überlebte – für den Säugling gab es keine Hilfe.

Das herzerschütternde Drama spielte sich in der Nacht von 3. auf 4. Jänner ab. Laut Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, war die Mutter mit ihrem Sohn in die Kinderstation aufgenommen worden. Die erfahrenen Ärzte des Wiener SMZ Ost kümmerten sich sofort um die kleine Familie. Während der Vater des Kindes am Abend nach Hause ging, wurde die 37-Jährige in einem Mutter-Kind-Zimmer gemeinsam mit ihrem Säugling untergebracht.

Während alle schliefen, fasste die Frau offenbar ihren fatalen Entschluss, ihrem eigenen und dem so jungen Leben ihres Kleinkindes ein Ende zu setzen. Die erschütternden Gründe dafür dürften im privaten Umfeld liegen. Doch der erweiterte Suizid der Mutter schlug fehl. Nachdem sie ihren kleinen Sohn mit einem Polster erstickt hatte, ging die unter Schock stehende Frau ins Freie und versuchte, sich mit einer Scherbe einer Glasflasche die Pulsadern aufzuschneiden. Eine Krankenschwester fand sie halb tot im Freien liegend. Sie wurde notoperiert und auf eine psychiatrische Station verlegt.

Florian Hitz und Christoph Budin, Kronen Zeitung

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