Do, 14. Dezember 2017

Immer top gestylt

01.04.2009 11:43

"First Lady" Michelle als Obamas Geheimwaffe

Seit Dienstagabend befindet sich das US-Präsidentenpaar Michelle und Barack Obama in Europa, genauer gesagt in London. Während auf den Präsidenten schwierige Verhandlungen zukommen und er sich gegen die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen behaupten muss, hat er in Sachen Stilfrage eine Geheimwaffe dabei: seine Frau und „First Lady“ Michelle.

Der Politikexperte Simon Serfaty vom Washingtoner Institut CSIS prophezeite am Dienstag kurz vor der Ankunft des Präsidentenpaars in London: „Michelle Obama wird ihrem Mann wohl die Schau stehlen und zur Aura des neuen Präsidenten beitragen, der für jenes Amerika steht, das die Europäer gern mögen.“

In Sachen Kleidungsstil hat Michelle schon Eindruck gemacht: Mit drei exzellent zu ihr passenden Outfits (siehe Bild-Strecke oben) in knapp 24 Stunden präsentierte sich die top gestylt für die Reise über den großen Teich. Das Bild links zeigt die „First Lady“ kurz vor dem Abflug nach Großbritannien, das Foto in der Mitte beim Ausstieg in London. Auf dem rechten Bild ist sie am Mittwochmorgen am Weg zum Sitz des britischen Premierministers Brown in der Downing Street 10 zu sehen und trägt einen hellgrünen Bleistiftrock mit einem cremefarbenen glitzernden Strickjäckchen der amerikanischen Marke J.Crew. Kostenpunkt der Kombination: 454 Dollar (342 Euro). Dazu trug die 45-Jährige Perlenschmuck und Schuhe mit Tiermuster.

"Frühlingshaft" und nicht zu luxuriös
Ihr Outfit sei "frühlingshaft" und "mutig" gewesen und vermittle Optimismus, urteilten Experten. Sie habe - genauso wie die britische Premiersgattin Sarah Brown im schlichten marineblauen Kleid - Wert daraufgelegt, dass das Outfit nicht zu luxuriös daherkomme, sagte die Modechefin der Zeitschrift "Vogue", Calgary Avansio. "Sie zeigen Unterstützung für jeden Einzelnen in ihren Ländern. Es ist genau die richtige Botschaft." Im Rennen um die schöneren Beine schnitt allerdings Mrs Obama besser ab: Die kämen wegen ihrer dunklen Hautfarbe einfach besser zur Geltung und bräuchten nicht mal eine Strumpfhose, erklärte Avansio.

Mit Sarah Brown Krebsklinik besucht
Zusammen mit Sarah hat Michelle am Mittwochnachmittag eine Krebsklinik besucht, wo sie sich mit der Familie eines Patienten traf und mit drei weiteren Krebskranken sprach. Die „First Lady“ blies im Maggie's Cancer Caring Center eine Kerze auf einem Kuchen aus, der aus Anlass des einjährigen Bestehens der Klinik serviert wurde. Sie sagte, die nette Atmosphäre auf der Station habe sie beeindruckt.

Mit ihrem Ehemann bei der Queen
Am späten Nachmittag traf Michelle mit ihrem Ehemann zu einem Empfang bei Queen Elizabeth II. im Londoner Buckingham Palast ein. Eine schwer gepanzerte Limousine brachte den Präsidenten und seine Frau zu einem Seiteneingang des Palastes. Obama trug für sein erstes Treffen mit der britischen Königin einen dunklen Anzug mit gestreifter Krawatte. Michelle Obama trug eine Perlenkette und unter ihrem dunklen Mantel ein helles Kleid. Das Präsidenten-Ehepaar sprach zunächst 20 Minuten allein mit der Königin und ihrem Gatten, Prinz Philip. Anschließend begrüßte die Königin auch die übrigen Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Wirtschaftsmächte samt ihrer Begleitung im Palast.

Abendessen für die Partner der Staatschefs
Am Abend stand im Vorfeld des G-20-Gipfels ein Dinner an, bei dem Michelle zwischen „Harry-Potter“-Autorin Joanne K. Rowling und der Mittelstreckenläuferin und mehrfachen Olympiasiegerin Kelly Holmes saß. Zu dem Dinner hatte Sarah Brown die Partner der 20 Staats- und Regierungschefs geladen (die Männer sowie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel speisten getrennt von ihren Begleitungen).

Das Menü zauberte Fernsehkoch Jamie Oliver. Darunter regionale Produkte wie Walisisches Lamm mit Frühkartoffeln und Spargel. Angesichts der Rezession hatte die britische Regierung Wert darauf gelegt, dass das Dinner nicht allzu extravagant und luxuriös werde.

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