Di, 20. Februar 2018

Das Spitzenspiel

26.09.2008 16:41

Schinkels verspricht "Leidenschaft" und "Willen"

In Klagenfurt kommt es am Samstag (18.00 Uhr) zum Schlagerspiel der 11. Runde: Austria Kärnten trifft auf Tabellenführer Austria Wien. Damit prallen zwei Teams mit zuletzt eindrucksvollen Erfolgsserien aufeinander. Nach fünf Siegen in Serie (mit einem Torverhältnis von 14:0) strotzen die Klagenfurter vor Selbstvertrauen, aber auch die Violetten befinden sich mit der frisch eroberten Tabellenführung in Hochform. Bei den Klagenfurtern fehlt Sandro, auch Wolf muss um seinen Einsatz bangen.

Kärnten-Coach Frenkie Schinkels hatte die Wiener Austria im Sommer 2006 zum Meistertitel geführt. Vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub kündigte der Niederländer nun an, "der Wiener Austria alles abzuverlangen. Wir versprechen keinen Sieg, aber Leidenschaft, Ehrlichkeit und Willen."

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Schinkels erwartet sich als "Zuckerl" von den Fans ein volles Haus. Dies dürfte nicht ganz in Erfüllung gehen. Am Freitag waren bis zur Mittagszeit "nur" 12.000 Karten verkauft, Präsident Mario Canori hoffte auf 20.000 Zuschauer.

Ausgeglichene Bilanz
Das Kärntner Team sei im direkten Vergleich der einzelnen Akteure "so stark wie die Austria". Dies bestätigt auch die Statistik: In der vergangenen Saison war die Bilanz mit je zwei Siegen ausgeglichen und beim ersten Saisonduell in Wien konnten die Violetten durch einen Acimovic-Elfmeter gerade noch die drohende Heimniederlage abwehren - Endstand 1:1.

Sandro fällt aus, auch Wolf ist sehr fraglich
Schinkels bangt vor dem Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter um Patrick Wolf. Der Flügelspieler musste sich wegen des Verdachts auf einen Seitenbandeinriss am Freitag einer Untersuchung unterziehen. Fix fehlen wird der Brasilianer Sandro, der gegen Kapfenberg einen Muskelfasereinriss erlitt und vier Wochen pausieren muss. Zur Verletztenliste kam außerdem Hinum (Knöchel) hinzu. Pusztai und Prawda sind dagegen wieder fit.

Austria will Kärntens Lauf beenden
"Die Kärntner haben einen Riesenlauf, aber der muss auch einmal zu Ende sein", meinte Austria Wiens Joachim Standfest, der mit seinen Kollegen in Liga, Cup und Europacup zuletzt sechsmal en suite als Gewinner vom Platz ging.

Daxbacher schont seine Spieler nicht
Für die "Veilchen" steht in Klagenfurt eine wichtige Formüberprüfung auf dem Programm. Die Violetten blicken bereits mit einem Auge auf das UEFA-Cup-Rückspiel in Posen. Angeschlagenen Akteuren eine Pause zu gönnen, sei trotzdem kein Thema. "Wir werden keinen Spieler für den Europacup schonen, es sind ja dazwischen immerhin fünf Tage Zeit", meinte Trainer Karl Daxbacher.

Acimovic plagen seine Muskeln
Der Einsatz von Acimovic entscheidet sich erst kurzfristig. Der gegen Altach fehlende Spielgestalter laboriert an Muskelproblemen. Der zuletzt angeschlagene Schiemer und der gegen Altach geschonte Hattenberger stehen zur Verfügung, sicher fehlen wird der Chinese Sun Xiang (Muskelfaserriss).

Daxbacher glaubt nicht an Kärntner Sturmlauf
Dass Kärnten vor eigenem Publikum von Beginn weg auf Angriff schaltet, wird bei der Austria nicht vermutet. "Ich glaube nicht, dass Kärnten die totale Offensive sucht", meinte Daxbacher. Auch die Austria werde bei ihrem System bleiben.

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