Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Slow-Juicer Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Entsaftern arbeitet ein Slow-Juicer sehr langsam und mit einer geringen Leistung. Auf diese Weise werden die Nahrungsmittel besonders schonend ausgepresst, sodass wertvolle Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben.
  • Mit einem Slow-Juicer lassen sich Säfte, Limonade und Smoothies herstellen. Zudem ist ein Slow-Juicer optimal für Ingwer und andere faserhaltigen Lebensmittel geeignet.
  • Slow-Juicer können aus Edelstahl oder Kunststoff gefertigt sein. Besonders pflegeleicht sind Modelle, bei denen die einzelnen Teile spülmaschinenfest sind. Schwer erreichbare Stellen können Sie mit einer speziellen Reinigungsbürste säubern.

slow-juicer-test

Obst und Gemüse sind hinsichtlich einer ausgewogenen und gesunden Ernährung nicht wegzudenken. Sie enthalten wichtige Vitamine und weitere Nährstoffe, die einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. In Form von Saft ist es wesentlich einfacher, die empfohlene Tagesmenge zu erreichen.

Ein Slow-Juicer dient zur Herstellung von Fruchtsäften und zeichnet sich vor allem durch eine geringe Wattzahl und eine niedrige Umdrehungszahl aus. Auf diese Weise verlieren die verwendeten Lebensmittel möglichst wenig Nährstoffe und Vitamine.

In unserem Slow-Juicer-Vergleich 2021 auf KRONE.at bekommen Sie einen Überblick über verschiedene Modelle, die der Markt derzeit zu bieten hat. Werfen Sie außerdem einen Blick in unsere Kaufberatung, wenn Sie wissen möchten, was einen guten Slow-Juicer ausmacht.

1. Was sind Slow-Juicer?

slow juicer umgeben von obst und gemuese

Bei Slow-Juicern steht die langsame und schonende Verarbeitung im Vordergrund.

Elektrische Saftpressen stellen heutzutage eine komfortable Alternative zu einer manuellen Saftpresse dar. Sie werden per Kabel mit der Steckdose verbunden und übernehmen den mühevollen Teil der Arbeit.

Bei vielen elektrischen Mixern und Saftpressen gehen jedoch die meisten Vitamine und Nährstoffe durch die Art der Pressung verloren. Anders sieht es hingegen bei einem Slow-Juicer aus, der oftmals auch als Kaltentsafter bezeichnet wird.

Dieser entsaftet die Früchte, wie der Name bereits verrät, besonders langsam und schonend, sodass Vitamine und Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Durch die schonende Entsaftung ist die Saftausbeute zudem wesentlich höher als bei klassischen Entsaftern.

Die schonende Verarbeitung erfolgt dabei in mehreren Schritten. Zunächst einmal müssen alle Lebensmittel, deren Schale nicht verzehrbar ist, geschält werden. Da die meisten Slow-Juicer keine ganzen Früchte pressen können, ist es zudem notwendig, das Obst und Gemüse in kleine Stücke zu schneiden. Möchten Sie beispielsweise einen Granatapfel in den Slow-Juicer geben, müssen Sie die Kerne vorab aus dem Fruchtfleisch lösen.

Anschließend zerkleinert ein Slow-Juicer die Zutaten und drückt sie durch ein Sieb. Der fertige Saft läuft in einen Behälter, wobei das übrig gebliebene Fruchtfleisch im Tresterbehälter des Slow-Juicers landet.

Ein Slow-Juicer bringt folgende Vor- und Nachteile mit sich:

    Vorteile
  • schonende Pressung der Lebensmittel
  • Erhalt von Vitaminen und Nährstoffen
  • sehr geräuscharm
  • Saft ist sehr fein
  • höhere Saftausbeute als bei herkömmlichen Saftpressen
    Nachteile
  • Auspressen der Früchte dauert länger als bei einem Zentrifugalentsafter
  • Vorbereitung der Früchte nimmt Zeit in Anspruch
  • teurer als Zentrifugalentsafter

In der Gastronomie werden Slow-Juicer in der Regel kaum verwendet, da das Entsaften zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Stattdessen kommen Entsafter mit Zentrifuge zum Einsatz.

2. Welche verschiedenen Arten von Slow-Juicern gibt es?

Wenn Sie in Österreich einen Slow-Juicer kaufen möchten, können Sie sich zwischen zwei Varianten entscheiden. Vertikale Slow-Juicer sind platzsparender, sodass sie auch gut in kleinen Küchen untergebracht werden. Sie verfügen über eine senkrecht angeordnete Pressschnecke und eine große Einfüllöffnung.

Horizontale Slow-Juicer besitzen eine Doppelwalze oder eine Einzelschnecke. Die Schnecke oder Doppelwalze des Slow-Juicers ist größer, sodass die Außenmaße auch größer ausfallen.

In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten etwas genauer vor:

Typ Eigenschaften
Vertikaler Slow-Juicer
  • Schraube ist senkrecht zur Maschine angebracht
  • nimmt nur wenig Platz in Anspruch
  • arbeitet schneller als horizontale Modelle
  • verfügt über eine große Einfüllöffnung
  • Saft erhält eine eher dickflüssige Konsistenz
  • modernes Design
Horizontaler Slow-Juicer
  • Schraube liegt waagerecht in der Presse
  • benötigt einen größeren Stellplatz
  • kleinere Einfüllöffnung
  • Saft ist fein und enthält wenig Fruchtfleisch
  • horizontale Slow-Juicer sind auch für Sellerie und Blattgemüse bestens geeignet
  • Herstellung von Sorbet und Eis möglich
  • schwerer zu reinigen

Beide Slow-Juicer-Varianten haben Ihre individuellen Vor- und Nachteile. So eignen sich horizontale Slow-Juicer besser für Ingwer und andere faserhaltigen Lebensmittel, während vertikale Modelle durch einen schnelleren Pressvorgang punkten können.

Werfen Sie einfach einen Blick in unsere Vergleichstabelle auf KRONE.at und suchen Sie sich mithilfe der verschiedenen Kategorien ein passendes Modell aus. Auf diese Weise finden Sie Ihren persönlichen Slow-Juicer-Testsieger.

3. Leistung und Umdrehungszahl – tragen hohe Werte zu einem besseren Ergebnis im Slow-Juicer-Test bei?

Manuelle Slow-Juicer

Neben elektrischen Slow-Juicern gibt es auch manuell betriebene Modelle. Diese sind flexibel einsetzbar, kommen ganz ohne Strom aus und sind dank einer Handkurbel leicht zu bedienen. Durch den Handbetrieb eines Slow-Juicers bleiben besonders viele Nährstoffe enthalten.

Charakteristisch für einen Slow-Juicer sind die geringe Watt- und Umdrehungszahl. Dies unterscheidet einen Slow-Juicer eindeutig von sogenannten Zentrifugalentsaftern, die mit besonders hohen Geschwindigkeiten arbeiten.

Bei den meisten technischen Geräten sind eine hohe Watt- und Umdrehungszahl eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale. Bei Slow-Juicern sind hohe Werte hingegen ungünstig. Daher schneiden Modelle mit besonders geringer Watt- und Umdrehungszahl bei Slow-Juicer-Tests im Internet am besten ab.

Die Leistung eines Slow-Juicers beträgt im Durchschnitt etwa 150 bis 200 Watt. Die besten Slow-Juicer weisen eine maximale Umdrehungszahl von rund 45 U/min auf. Aufgrund dieser Eigenschaften können die Geräte zudem durch eine geringe Lautstärke und einen niedrigen Stromverbrauch punkten.

4. Aus welchem Material bestehen Slow-Juicer?

slow-juicer aus edelstahl und glas

Bei sehr hochwertigen Modellen besteht der Korpus aus Edelstahl und der Behälter aus Glas.

Das Hauptgerät eines Slow-Juicers besteht in den meisten Fällen aus Kunststoff, der in einigen Fällen eine Edelstahl-Optik aufweisen kann. Sehr hochwertige Slow-Juicer sind aus Edelstahl gefertigt.

Auch die Saftauffangbehälter können aus verschiedenen Materialien hergestellt sein. Während es sich bei günstigen Slow-Juicern um Kunststoff handelt, können hochwertige Modelle mit einem Auffangbehälter aus Glas punkten.

Der Panasonic MJ-L500R hat mit Maßen von rund 18 x 19 x 43 cm und einem Gewicht von 4 kg beispielsweise ein sehr kompaktes Design, sodass er gut in der Küche untergebracht werden kann.

Die meisten Geräte sind Schwarz oder Silber, sodass sie unauffällig in jede Art von Küche integriert werden können. Nur wenige Hersteller bieten ihre Geräte in knalligen Farben an.

5. Wie lassen sich Slow-Juicer am besten reinigen?

junge frau stellt spuelmaschine an

Besonders mühelos und zeitsparend ist die Reinigung in der Spülmaschine.

Da sich Obst- und Gemüsefasern sehr hartnäckig festsetzen, ist es wichtig, dass Sie Ihren Slow-Juicer reinigen, bevor die Fruchtreste trocknen. Die meisten Hersteller empfehlen die Reinigung aller Einzelteile unter kaltem bis maximal lauwarmem Wasser. Bei manchen Modellen ist zudem eine spezielle Reinigungsbürste im Lieferumfang enthalten.

Sind die abnehmbaren Teile spülmaschinengeeignet, können Sie sich das Waschen per Hand sparen.

Auch wenn Slow-Juicer sehr gut für Sellerie geeignet sind, können sich die langen Fasern um die Pressschnecke verwickeln. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den Sellerie vorab in möglichst kleine Stücke schneiden.

6. FAQ – Fragen und Antworten zum Slow-Juicer

6.1. Für welche Lebensmittel ist ein Slow-Juicer geeignet?

Ein Entsafter ist vorrangig für Obst und Gemüse geeignet. Mit einem Slow Juicer können Sie Säfte, aber auch Smoothies herstellen. Dabei spielt es in der Regel keine Rolle, ob es sich um gefrorenes oder frisches Obst und Gemüse handelt. Auch harte Gemüsesorten stellen in der Regel kein Problem dar.

Möchten Sie mit dem Slow-Juicer ganze Früchte verarbeiten, sollten Sie zudem darauf achten, dass die Einfüllöffnung groß genug ist. Um Saft für die ganze Familie zubereiten zu können, sollte der Behälter des Slow-Juicers zudem ein hohes Fassungsvermögen aufweisen.

Tipp: Mit einem Slow-Juicer lassen sich nicht nur Obst und Gemüse entsaften. Sie können mit einem Slow-Juicer auch Hafermilch selbst herstellen. Dafür benötigen Sie lediglich Wasser und Haferflocken. Auch Nüsse, Samen und Kerne sind für die Zubereitung von Pflanzenmilch geeignet.

6.2. Woher bekomme ich Slow-Juicer-Rezepte?

junge frau steht in der kueche und schaut in ein rezeptbuch

Mittlerweile gibt es sogar spezielle Slow-Juicer-Rezeptbücher.

Viele Verbraucher, die sich in Österreich einen Slow-Juicer kaufen, wissen am Anfang nicht so genau, was Sie darin zubereiten sollen. Haben Sie keine Ideen, können Sie sich im Internet nach Slow-Juicer-Rezepten umschauen. Sie können jedoch auch Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Mixturen erstellen.

Um einen gesunden Abnehmsaft herzustellen, können Sie einen Granatapfel in den Slow-Juicer geben. Auch eine 30-tägige Saftkur ist sehr beliebt. Trinken Sie dazu am besten 30 Tage lang ein Glas Granatapfelsaft nach dem Aufstehen, um von dem gesundheitlichen Nutzen der Frucht zu profitieren.

Um beispielsweise “Green Lemonade” in Ihrem Slow-Juicer herzustellen, benötigen Sie lediglich Äpfel, Zitronen, Sodawasser, Minze, Sirup und ein paar Eiswürfel. Die Limonade ist ein perfekter Durstlöscher für heiße Tage.

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Slow-Juicer zur Resteverwertung zu nutzen. Kreieren Sie einen einzigartigen Drink, indem Sie Gemüsesorten und Früchte nutzen, die ansonsten in der Tonne landen würden.

Tipp: Auch der Trester enthält viele Vitamine und Nährstoffe. Statt diesen zu entsorgen, können Sie ihn weiterverarbeiten. Sie können damit Salate aufpeppen oder ihn zum Backen verwenden.

6.3. Hat die Stiftung Warentest Slow-Juicer bereits einem Test unterzogen?

Verbraucherorganisationen wie Öko-Test oder Stiftung Warentest führen regelmäßig Tests durch, um Waren oder auch Dienstleistungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ziel dieser Tests ist es, Verbrauchern eine objektive Unterstützung beim Kauf verschiedener Produkte zu bieten.

Leider hat keine der Verbraucherorganisationen bisher einen Slow-Juicer-Test durchgeführt. Im Jahr 2013 hat die Stiftung Warentest jedoch Entsafter einem Test unterzogen. Große Unterschiede konnten vor allem in der Kategorie Saftausbeute festgestellt werden.

6.4. Einzelhandel vs. Onlineshops – wo sollte ich einen Slow-Juicer kaufen?

Sowohl im Einzelhandel als auch in zahlreichen Onlineshops werden teure und günstige Slow-Juicer vertrieben. Online profitieren Sie jedoch von Versand und einem Preisvergleich, sodass Sie schnell das beste Gerät zum günstigsten Preis finden können. Bekannte Hersteller und Marken sind unter anderem Panasonic, Philips, Severin, Aobosi, Amzchef und Aicok.

In unserem Vergleich auf KRONE.at können Sie Leistung, Fassungsvermögen und viele weitere Eigenschaften der einzelnen Produkte auf einen Blick miteinander vergleichen. Bei Slow-Juicern unter 100 Euro ist jedoch lediglich eine mittelmäßige Qualität zu erwarten.

Da Hoischmid sagt zu unserem Vergleichssieger