Das freie Wort

Es geht abwärts

Es gibt den auf jedes Land anwendbaren Witz, der da lautet: „Über der Sahara lacht die Sonne, über Deutschland lacht die ganze Welt.“ Man muss aber nicht lachen, man kann auch ungläubig den Kopf schütteln. Die Deutschen haben – weil es halt demokratisch ist – einer Regierung zugestimmt, die das Land an den Abgrund geführt hat. Die einstige „Wirtschaftslokomotive“ liegt am Boden, dabei ist der Tiefpunkt noch nicht erreicht. Die Infrastruktur vergammelt, das (längst nicht mehr vorhandene) Geld wird aber „so lange wie nötig“ in die korrupte und militärisch auf der Verliererstraße wandelnde Ukraine und in die eigene Aufrüstung gesteckt, um das Land „kriegstauglich“ zu machen. Der Kanzler hat sich selbst freiwillig zum „Pudel Bidens“ gemacht. Der Vizekanzler und Wirtschaftsminister meint, dass keine Insolvenzwelle droht, sondern „dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren“. Deutschland führte auch die „feministische Außenpolitik“ ein, die immer wieder weltweit für Gelächter sorgt. Jetzt hat diese „Ampel des Schreckens“ wenigstens ein Ende gefunden. Wer wirklich den Stecker gezogen hat, weiß man nicht genau. War’s der Kanzler, der den FDP-Finanzminister entlassen hat oder war es der FDP-Mann, weil er die Schuldenbremse nicht lockern wollte? Es gibt aber weiter Grund zum Kopfschütteln. Der Kanzler als Chef einer 15 Prozent-SPD will bei der Neuwahl wieder als Kanzlerkandidat antreten, genau so wie der grüne Vizekanzler und Wirtschaftsminister, der von Wirtschaft null Ahnung hat. Und jetzt stellte sich heraus, dass Neuwahlen in den nächsten Monaten problematisch sind; es fehlt an Papier für die Wahlzettel. Und das ist kein Scherz, das kommt ganz offiziell von der Bundeswahlleiterin. PS: Es wird immer behauptet, dass alles, was in Deutschland passiert, mit einiger Verzögerung auch nach Österreich kommt. Und bei uns wird gerade an einer „Ampel“ gebastelt.

Josef Höller, per E-Mail

Erschienen am Mo, 11.11.2024

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