Ja, die Fiaker sind ein omnipräsenter Bestandteil im Wiener Fremdenverkehr, die normalerweise Wiens touristisches Stadtbild prägen. Sie kämpfen ums Überleben. Aber sie sind nicht die einzigen Leidtragenden der momentanen Coronakrise, genauso dramatisch trifft es die über 1000 Wiener Fremdenführer. Die Bestimmungen zu den Ausgangsbeschränkungen lassen Führungen nicht zu. Wer sollte denn überhaupt buchen? Aufgrund der Reisebeschränkungen und dem Schließen der Grenzen kommen auch keine Touristen. Und das wird noch lange so bleiben. Tourismusministerin Köstinger empfiehlt den Österreichern, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen, aber das wird für uns Fremdenführer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, denn nur ein Bruchteil unserer Gäste kommt aus dem Inland, bei mir sind es 9,8%. Natürlich haben wir Fremdenführer nur geringe Fixkosten, aber ein Großteil meiner Kolleginnen und Kollegen sind Kleinunternehmen. Wahrscheinlich werden die letzten „überlebenden“ Fremdenführer auch die letzten Betriebe sein, bei denen irgendwann einmal eine Normalisierung eintreten wird.
Herbert Stojaspal, staatlich geprüfter Fremdenführer, Wien
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