Mo, 18. Juni 2018

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14.09.2017 14:41

Beamter sprach gegenüber Ehepaar von "Kanaken"

Bei einer Einreisekontrolle an der burgenländischen Grenze bei Klingenbach im Bezirk Eisenstadt-Umgebung soll ein Polizeibeamter vergangenen Sonntag ausländerfeindliche Äußerungen von sich gegeben haben. Der Vorwurf wurde von einem Wiener Ehepaar erhoben.

Der Beamte soll gegenüber dem Ehepaar davon gesprochen haben, dass in Deutschland im Zuge der Familienzusammenführung "300.000 Kanaken" einreisen dürften. In Österreich sei es deshalb auch bald soweit. Danach soll er mit Hinweis auf das Magazin der Dienstwaffe gemeint haben, er habe leider zu wenige dieser "Schlaftabletten".

Mögliche Entlassung
Nach einer Beschwerde beim Innenministerium sei ein Ermittlungsauftrag an die Landespolizeidirektion Burgenland ergangen, so Polizeisprecher Helmut Greiner. Die Dienst- und Fachabteilung habe den Auftrag, den Sachverhalt zu erheben. Derzeit sei man dabei, den Verdächtigen auszuforschen. "Der Fall wird ernst genommen", so Greiner.

Sollten sich die Vorwürfe erhärten, reichen die Sanktionsmöglichkeiten von einer Ermahnung bis zu einer Geldstrafe. Auch eine Entlassung wäre laut dem Beamtendienstrechtsgesetz möglich.

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