Do, 21. Juni 2018

Wander-Tipp:

02.09.2017 12:47

Almenrunde mit Blick ins Grazer Becken

Unweit der Landeshauptstadt Graz gibt es noch eine perfekte Almwirtschaft die wir auf unserer heutigen Tour mit Naturfreunde Steiermark-Geschäftsführer Rene Stix erkunden. Ein kleiner, feiner Rundweg führt in der Nähe von Semriach auf den Hochtrötsch - wunderschöne Almen, atemberaubende Aussicht und eine tolle Einkehrmöglichkeit sind dabei inklusive!

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz beim Trötschwirt, den wir über Semriach oder den Rechberg erreichen. Wir starten in nordöstlicher Richtung kurz der Straße entlang, die wir aber sofort entlang des "Trötschweg" verlassen. Ein kurzer Anstieg durch den Wald in Richtung Fragnerberg folgt.

Das Almvieh grast in aller Ruhe
Bald aber haben wir den Wald hinter uns und gelangen auf die Alm - was für Aus- und Rundumblicke haben wir schon dort! Das Almvieh grast in aller Ruhe und man erhascht schon die Aussicht hin zum Schöckel und hinauf in Richtung Teichalm und Rote Wand. Bei den Kühen in aller Ruhe vorbeigehen und wenn man Hunde mithat - diese unbedingt an die Leine!

Schlichtes Friedenskreuz
Ein ebener Weg führt uns weiter zum schlichten Friedenskreuz auf der Bojer-Alm. Von dort geht der Weg gemächlich weiter Richtung Nordwesten. Bei einem großen, alleinstehenden Baum mit Markierung geht es nicht der Alm entlang, sondern ein wenig unscheinbar nach rechts unten weiter zum Rüsterkreuz.

Steil hinauf auf den Hochtrötsch
Nun folgt der anspruchsvollere Teil der Wanderung - es geht steil durch den Hochwald hinauf zum höchsten Punkt der Wanderung dem Gipfel des Hochtrötsch auf 1.239 Meter. Ein kleines Gipfelkreuz, ein Tisch mit Bankerl und ein wunderbarer Ausblick Richtung Gleinalpe entschädigen uns für die Mühen.

Traumhafte Ausblicke Richtung Grazer Becken
Nach einer Rast steigen wir in südwestlicher Richtung vom Gipfel ab, bis wir eine Forststraße erreichen, der wir in südöstlicher Richtung folgen. Immer wieder haben wir traumhafte Ausblicke Richtung Grazer Becken und dem umliegenden Bergland. Wir gelangen am Ende der Wanderung wieder auf die Holleggstraße, der wir bis zum Ausgangspunkt, dem Trötschwirt, folgen.

Himmlischer Genuss als Belohnung
Nun haben wir uns eine Einkehr redlich verdient und lassen uns von "Trötschwirtin" Stefanie Parz mit der Spezialität des Hauses, der selbst gemachten Erdapfelwurst mit Sauerkraut, verwöhnen - ein himmlischer Genuss als Abschluss, den wir nicht verpassen sollten!

Daten & Fakten
Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz beim Trötschwirt
Gehzeit: etwa 3 ½ Stunden
Höhenmeter im Auf- und Abstieg: etwa 370
Weglänge: rund 9 Kilometer
Charakteristik: Familienwanderung mit einigen steileren Teilstücken

Rene Stix, Kronen Zeitung

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